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Wildvögel im Winter richtig füttern

Wildvögel füttern

Die Bauern sind der Natur stark verbunden. Gerne geben sie ihr Wissen an die Gäste weiter. Im Winter kann man auf den Bauernhöfen Vogelhäuser vorfinden. Der Bauer hat sie schon im Herbst aufgestellt, um den Wildvögeln über die kalte Jahreszeit zu helfen. Ein wunderschönes Erlebnis für Gäste, denn das Beobachten der quirligen Tiere macht viel Spaß und Freude. Damit eine Wildvogelfütterung auch wirklich sinnvoll ist, gibt es einiges einzuhalten. Hier gibt der Bauer nützliche Tipps:

Grundsätzlich gilt: Je vielfältiger das Futterangebot, desto mehr Vogelarten finden Nahrung. "Ich schneide im Herbst meine Sträucher nicht zurecht, damit sie lange Früchte tragen", sagt der Bauer. Zudem stellt er verschiedene Körnermischungen her. Für Finken, Gimpel, Meisen, Dompfaff, Spatz und Sperlinge sind Sonnenblumen- und Hanfkörner, Hirse, Mohn, Bucheckern, Getreidekörner und zerkleinerte Haselnüsse ideal. Amseln, Stare, Drosseln oder auch Rotkehlchen freuen sich über frisches Obst, Haferflocken und auch Rosinen.

Der Bauer beginnt im Herbst regelmäßig Futter in die Häuschen zu geben – so wissen die Vögel, wo es Körner gibt, wenn dann eine Schneedecke auf der Wiese liegt. „Die Futterstelle muss überdacht sein, damit die Körnermischung trocken und somit sauber bleibt. Die Häuschen sollten so gebaut sein, dass die Vögel nie im Futter stehen“, erklärt der Bauer. Der Kot der Vögel würde es mit Krankheitserregern verunreinigen. Am besten eignen sich hierfür Meisenknödel, Vogelfutter am Stiel, Erdnussspender oder säulenartige Futtersilos. Gewürzte Speisen, Essensreste und Brot dürfen keinesfalls verfüttert werden. 

Wasser wird auch im Winter zur Verfügung gestellt

"Ich stell den Vögel auch im Winter Wasser zur Verfügung", so der Bauer. Gerade das Bad im Winter pflegt das Gefieder, das dadurch seine isolierenden Eigenschaften behält und bei kaltem Wetter das Überleben sichert. Vögel können zwar Schnee fressen, brauchen aber 12 x mehr Energie, um Schnee im Körper aufzuwärmen als kaltes Wasser. 

Das Vogelbad darf nicht zufrieren, man kann das Eis mehrmals am Tag mit warmem Wasser zum Schmelzen bringen. Niemals darf man Salz oder gar Frostschutzmittel verwenden, um das Gefrieren des Wassers zu verhindern.

Vogelfutter am Stiel selber machen

  • Pflanzenfett (bitte frisch) schmelzen und in Joghurtbecher füllen.
  • Samen, Futtermischungen, wie beschrieben und/oder Trockenfrüchte (z. B. Rosinen) unterrühren.
  • Verästelte Zweige in die noch weiche Masse stecken.
  • Den Inhalt vollständig erkalten lassen.
  • Dann kurz in heißes Wasser tauchen, um die Form ablösen zu können.
  • Kopfüber anhand der Zweige in Sträucher hängen oder an Bäumen befestigen.


         

         


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