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Das war´s dann für heuer

Es war unser insgesamt neunter Hüttenurlaub. Wir haben die unterschiedlichsten Gegenden kennengelernt und eine Menge Erfahrungen gesammelt. Jede Alm und jedes Berggebiet hat auf seine ganz besondere Weise verschiedenste Eindrücke hinterlassen.

Unser Urlaubsquartier, die auf 1200m liegende Grassleralm-Hütte, hat in diesem Jahr jedenfalls keine Wünsche offen gelassen. Die Einrichtung ist tadellos, für unsere bisherigen Verhältnisse sogar überdurchschnittlich und es ist auch in größeren Gruppen so viel Platz, dass man durchaus mehrere Schlechtwettertage ohne Lagerkoller übersteht. Die Hütte ist leicht erreichbar, hat elektrischen Strom und ist daher für Familien mit Kleinkindern und Babys absolut empfehlenswert. Sollten dennoch Fragen oder Wünsche offen bleiben, so bin ich sicher, dass die Familie Reumüller mit Rat und Tat zur Seite steht.

Wie ihr in den kurzen täglichen Beschreibungen unserer Aktivitäten lesen könnt, bietet das Gebiet viele Wandermöglichkeiten direkt von der Hütte sowie eine Menge weiterer Ziele nach kurzer Fahrzeit mit dem Auto. Wir hätten also durchaus noch viele Tage länger bleiben können ohne in die Verlegenheit zu geraten eine Tour unfreiwillig doppelt gehen zu müssen. :-)

Als Urlauber freut man sich natürlich, wenn die beiden Ferienwochen von nahezu ungetrübten Sonnenschein geprägt sind, wenngleich die ansässigen Bauern über so manchen braunen Flecken auf der Alm weniger glücklich waren und unsere heurige Schwammerlausbeute eher bescheiden ausfiel. Jedenfalls konnten wir unserer Wanderleidenschaft kräftig frönen. Tatsache ist, dass ich (ohne Zwang irgendwelche Rekorde aufzustellen) auf den gesamten Touren etwa 9000 Höhenmeter bei mehr als 130 Kilometern zurückgelegt habe und insgesamt knapp 60 Stunden unterwegs war (Die Kinder haben jeweils etwa die Hälfte geschafft – also durchaus ordentlich).

Es hat uns also nichts gefehlt und trotzdem seit unserer Abreise bereits einige Tage ins Land gezogen sind, ist der Erholungswert eines Almurlaubs unvergleichbar. Noch lange werden wir Bilder und Geschichten mit Freunden, Bekannten und Verwandten teilen und es wird auch mit Sicherheit nicht unser letzter Urlaub auf der Alm gewesen sein.

 


Tag 14

Der letzte Tag vor der Abreise wurde schließlich zum Entspannen genutzt. Langsam aber sicher mussten wir uns damit konfrontieren, dass der Urlaub ein Ende hat und wir unsere Koffer, Taschen und Kisten allmählich füllen sollten.

 

 

 

 

 

Aber noch war es nicht so weit und daher plante ich eine allerletzte Tour zum Hochreichart. Dazu fährt man von Ingering II Richtung Ingeringsee und stellt das Auto am Parkplatz 4 ab. Um nicht am gleichen Weg auf- und abzusteigen, wählte ich die Route über den Schmähhausrücken, eine in jeder Hinsicht lohnende Variante. Zuerst folgt man der Markierung und quert 2 Forststraßen. Nach etwa 20 Minuten erreicht man eine weitere Forststraße, wo der Normalweg rechts abzweigt. An dieser Stelle und vorbei an einer kleinen Tafel beginnt der direkte Steig, den man danach eigentlich kaum mehr verlieren kann. Schnell sind Höhenmeter gemacht, nach der Waldgrenze fordert ein richtig steiles Wiesenstück bis man zu einem Gratabsatz kommt von wo man nicht nur zum Ingeringsee und Richtung Pletzen, sondern auch bereits den kompletten Grat bis fast zum Gipfel sehen kann. Zum Schluss wird es etwas blockig, aber schließlich immer flacher. Da ich bis zum Gipfel völlig allein unterwegs war, konnte ich die einheimische Fauna und Flora so richtig genießen.

 

 

 

 

 

Nach einer ausgedehnten Rast am Gipfel des Hochreichart (2416m) stieg ich über den markierten Weg auf der Ostflanke zum Brandstättertörl. Je nach verfügbaren Zeitreserven erreicht man von dort in weniger als 30 Minuten den Gipfel des Brandstätterkogel. Das wunderschöne Gipfelkreuz wurde unter anderem Peter Grillitsch errichtet. Dieser hat in 20 Jahren den Gipfel 1000 Mal bestiegen.

 

 

 

 

 

Schließlich führt der Abstieg vom Brandstättertörl durch den Brandstättergraben wieder zurück zum Parkplatz und von dort zur Hütte, wo zu Abschluss des Almurlaubs noch einmal der Griller geheizt wurde.

 


Tag 13

Den Vormittag des vorletzten Tages genossen wir noch einmal bei unserem Uulaub.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es wurde wieder kräftig in der Sandkiste gewühlt und selbstverständlich beobachteten wir sehr lange die Güe mit ihren Kälbern. Unser Vermieter, Franz Reumüller, kam meist sehr früh um nach seinen Tieren zu sehen. Insofern konnten wir nicht oft bei der Arbeit zusehen, aber manchmal war dann doch ein bisschen Zeit für eine kleine Plauderei. An dieser Stelle sollte unbedingt auch festgehalten werden, dass die komplette Reservierung sowie die organisatorischen Belange mit Margret Reumüller von Anfang bis zu Schluss völlig korrekt und unproblematisch abliefen. Unsere Vermieter hatten für Fragen und Anliegen zu jeder Zeit ein offenes Ohr.

 

 

 

 

 

 

Gegen Mittag richteten wir eine Jause und packten unsere Rucksäcke. In Seckau folgt man dem Wegweiser Kühberghof. Dort, auf einer Höhe von 1140m, kann man entweder gegen eine kleine Gebühr parken oder auf der Mautstraße weiter bis zu einem weiteren Parkplatz auf der Kühbergeralm (1432m) fahren. Mit den Kindern war die Entscheidung schnell gefallen. Schließlich bleiben danach noch mehr als 400 Höhenmeter und wir wollen uns allen nicht krampfhaft und gegen Ende des Almurlaubs die Freude am Bergwandern rauben.

 

 

 

Auf hervorragend markiertem Weg erreichten wir nach etwa 1,5 Stunden Maria Schnee, die höchstgelegene Wallfahrtskirche der Ostalpen und nach der Erbauung bereits im Jahr 1660 geweiht wurde. Nach einer Rundum-Besichtigung und einem Blick ins Innere wurden die Jausenbrote ausgepackt.

 

 

 

 

 

Von der Kirche sieht man hinüber zum großen Kreuz der Hochalm und so machten wir natürlich einen Abstecher dorthin bevor wir auf gleichem Weg wieder abstiegen.

 


Tag 12

 

Bereits am Morgen war das Wetter neuerlich strahlend, die dunklen Wolken hatten sich verzogen und daher wurde als Tagesziel der „Turm im Gebirge“ am Tremmelberg ausgerufen. Über den Alpensteig kann man die beiden 42 Meter hohen Zwillingstürme, die der Abtei Seckau nachempfunden sind, in etwa 1,5 Stunden erreichen.

 

 

 

 

 

 

 

Die Kinder eilten voraus und zeigten uns den Weg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Speziell auf die gelben Punkte musste man drücken, worauf alle „Tüüüt“ riefen. Bei manchen von den rot-weiß-roten Markierungen wurde „Kraft“-Traubenzucker verteilt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenige Minuten vor den Türmen steht die Kalvarienkirche, die 1703 gemeinsam mit einem Kalvarienbergweg mit Bildstöcken errichtet wurde.

 

 

 

 

 

 

 

Auf 1194 Metern Seehöhe angekommen mussten selbstverständlich die 36 Meter hohen Plattformen der Türme, für die insgesamt 300m³ Lärchenholz benötigt wurden, erstiegen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch wenn es viele Stufen sind und Schwindelfreiheit dringend angeraten wird, so wird man mit einer überragenden Aussicht belohnt.

 


Tag 11

 

 

 

 

 

Am elften Tag war es dann doch einmal so weit. Die dicken dunklen Wolken zogen auf und der für die Almwiesen so dringend benötigte Regen fiel und führte zwangsweise dazu, dass wir einen Ruhetag einlegten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Naja fast: Ein kleiner Spaziergang inkl. Kaulquappen fischen musste dennoch sein – und eigentlich sollte es ein letzter Versuch werden doch noch ein paar Eierschwammerl zu ergattern, aber diese wollte uns der heurige Sommer einfach nicht gönnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mario bautein der Zwischenzeit mit den hütteneigenen Legosteinen den Uulaub, wobei der Uulaub ist in dem Fall bloß der rechte Teil des Kunstwerkes. Ansonsten wurde uns noch von einer Garage, einer Aussichtsplattform und einem Katzenhaus erzählt.

 

 

 

 

Und das war nicht alles ein Zufall. Nachdem wir den Ausflügen unter anderem an vielen Bauerhöfen vorbeispazierten kam die Idee auf unserem zu Hause gebliebenen Kater einen Spielgefährten mitzubringen, und um das zu organisieren wie auch für die erste Eingewöhnung war an diesem Tag genau der richtige Zeitpunkt.

 

 

 

 

 

Gegen Abend sangen wir das Kinderliederbuch einmal durch, was allerdings nicht ganz so einfach war, da ständig einer von den Burschen seine Finger zwischen den Saiten hatte. Dennoch oder genau deswegen war es für alle sehr lustig.

 


Tag 10

Da die Kinder beschlossen einen Ruhetag auf der Hütte einzulegen und sich den verschiedensten Gesellschaftsspielen hingaben, packte ich die Gelegenheit beim Schopf und erkundete die Bergwelt nordwestlich der Grassleralm.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über Forstwege stieg ich auf in Richtung Klarampfhütte und von dort weg entlang des Baches querfeldein zum Punkt Salzlecken auf 1862m. Schließlich oberhalb der Baumgrenze am Grat bis zum Lahneck (2216m). Von dort genoss ich eine wunderschöne Wanderung bei herrlichem Wetter und marschierte schließlich bis zum Kesseleck (2308m).

 

 

 

 

Nach einer wohlverdienten und ausgedehnten Rast stieg ich über den Ostrücken ab und schlug mich durch die Klausen auf unmarkiertem Weg durch bis zur Gaalwaldhütte. Kurz vor der Hütte sonnte sich eine Kreuzotter auf dem Forstweg, die allerdings relativ rasch das Weite suchte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Hütte erwartete mich ein unschlagbares Bohnengulasch, mit welchem wir alle unsere Energiespeicher wieder füllen konnten.

 


Tag 9

Der Besuch von Opa und Oma ist immer ein Höhepunkt des Almurlaubs. Den ganze Vormittag verbrachten die Kinder auf der Wiese und versuchten den Drachen möglichst lang in der Luft zu halten. Es brauchte aber schließlich doch etwas Übung um an den Schnüren richtig zu ziehen und so manche Windböe war nicht einfach zu beherrschen.

 

 

 

 

 

 

Nach der stundenlangen Lauferei war es schließlich notwendig sich im eiskalten Bach abzukühlen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach der Abreise der Großeltern beschlossen wir eine kleine Wanderung im Bereich der Lorettokapelle zu machen.

 

 

 

 

Mario – natürlich mit Rucksack – wusste genau, wo der weitere Weg zu finden war. Vom Wegesrand sahen wir sogar ein kleines Häschen, das sich zwischen und unter den Heidelbeerzweigen versteckte. Schließlich kehrten wir ein weiteres Mal bei der Sommerhütte ein. Am späten Nachmittag des anstrengenden Tages schlug die Müdigkeit ein wenig zu und so wurde eine Lesestunde ausgerufen.

 


Tag 8

Neuerlich lacht bereits beim Aufwachen die Sonne durch das Fenster und ein schöner Tag mit blauem Himmel steht uns bevor. Wir genießen ein ausgedehntes Frühstück im Freien und Mario macht seine ersten Kletterversuche im harten Fels.

 

 

 

 

 

 

Nach genau einer Woche ist es nun amtlich: Julian, unser jüngster Spross, der zwar den ganzen Tag plaudert, aber bis dato nicht wirklich betriebssicher Mama und Papa aussprechen kann, hat die Kühe als seine Leidenschaft entdeckt. Es klingt zwar mehr nach „Güe“, aber sobald er irgendwo ein Rind sieht verfällt er in breites Grinsen. Sogar beim Flascherl trinken auf der Bank vor der Grassleralm hat er als einziges Wort, das aber gleiche gezählte sechs Mal, „Güe“ gerufen.

 

 

 

 

 

 

Gegen Mittag besuchen und Opa und Oma aus Salzburg. Mario bekam von den Großeltern einen Wander- und Kindergartenrucksack geschenkt und von nun an geht er keine Wanderung mehr ohne diesen. Eingepackt wurden regelmäßig eine Flasche Saft, ein Butterbrot, ein paar Süßigkeiten und ein kleines Bücherl. Wir haben das zwar niemals vorgelesen, aber er wäre ohne diesem nicht marschiert. Natürlich haben wir am späteren Nachmittag sofort eine kleine Rundwanderung am Tremmelberg gemacht.

 

Großer Ringkogel
Steinwenderhütte

Tag 7

 

 

 

Von unserer Alm ging ich über Forstwege zur verfallenen Schmöglhütte und durch das Schmöglloch hinauf zum Großen Ringkogel (2277m).

 

 

Dieser Weg ist allerdings nur mit gutem Kartenmaterial, ev. GPS und ausreichender Erfahrung empfehlenswert, da er völlig unmarkiert ist.

 

 

 

 

 

 

Nach einem Abstecher auf die Pletzen (2345m) marschierte ich zurück über den Kleinen Ringkogel und den Regenstein hinunter zur Steinwenderhütte, wo die Energiereserven wieder gefüllt wurden.

 

 

Eine lange Tour für die man inkl. Pausen sicher 7 Stunden einplanen sollte, aber ein Paradies für Geocache-Freunde – es liegen insgesamt fünf Stück auf dem Weg.

 

Pletzen
wunderschoene Bergwelt
Seckau
Gummihupfn

 

 

 

Tanja machte mit den Kindern einen Ausflug nach Seckau. Nicht nur für die Benediktinerabtei, sondern auch für einen Rundgang durch die Straßen und Gassen der Marktgemeinde Seckau sollte man sich Zeit nehmen.

 

 

 

 

 

Davor und danach war aber viel Zeit zum „Gummihupfn“, zum Sonnenbaden und unser Nachwuchsfeuerwehrmann übte mit seiner nagelneuen Spritze beim hauseigenen Jungwald.

 

Sonnenbad
Nachwuchsfeuerwehrmann

Schließlich stellten die Kinder gemeinsam gegen Abend fest, dass die letzte Rolle Klopapier zu Ende geht und daher holte ich aus der Vorratskammer eine neue Packung, was Mario derart kommentierte: „So, jetzt hat der Uulaub wieder ein Klopapier. Da wird sich die Frau Reumüller aber freuen.“

 

Ingeringsee
die Kinder streiken :-)

Tag 6

 

 

Ziel des sechsten Tages war der Ingeringsee, ein Bergsee, der auf circa 1200m Seehöhe liegt. Bei wunderschönem Wetter fuhren wir zu diesem idyllischen Plätzchen.

 

 

 

 

 

Die Kinder waren kaum zum Gehen zu begeistern, da an allen Ecken Walderdbeeren, Himbeeren und Heidelbeeren wuchsen und daher auch verköstigt werden mussten.

 

 

Aber auch die Tierwelt kann sich überall in den Seckauer Alpen sehen lassen. Eine Vielzahl an Käfern, Schmetterlingen, Hummelarten, Fröschen und vieles mehr tummelt sich auf Wegen und in den Wiesen und Wäldern.

 

 

 

Einziger Wehrmutstropfen des heurigen trockenen Sommers ist es, dass kaum Schwammerl zu finden sind, obwohl normalerweise auch rund um die Grassleralm einige zu finden sein sollten. Das tut der guten Stimmung in diesem Urlaub aber keinen Abbruch.

 

 

 

 

Der Ingeringsee ist auf guten Wegen in einer Stunde locker zu umrunden (mit Kinderwagen ist eine Umrundung eher nicht zu empfehlen).

 

Tag 5

 

 

Rucksäcke gepackt und los ging es!

 

Kräuterlehrpfad

 

 

 

 

Das erste Ziel war der Kräuterlehrpfad der Familie Reumüller vlg. Gaalreiter, welcher mit sehr viel Liebe gepflegt wird. In insgesamt 14 Boxen sind etwa 70 verschiedene Gewürz- und Heilkräuter angepflanzt.

 

Bei einer Hütte kann man die müden Beine in der Kneippanlage wieder zum Leben erwecken.

 

Hallo ihr :-)
Mario mit Kampfhund Anton :-)

 

 

 

 

Danach wanderten wir weiter und kamen schon bald zur Jausenstation Steinwender, wo der Käse in der eigenen Käserei erzeugt wird.

 

 

 

Gestärkt ging es querfeldein über die Wiesen wieder zurück zum Ausgangspunkt. Entsprechend adjustiert führte Mario unseren Kampfhund Anton. Die Wirtin hat uns an diesem Tag die Abkürzung empfohlen und beschrieben, da die Wiesen frisch gemäht waren und wir damit keinen Schaden anrichten konnten. Ansonsten wäre die komplette Rundtour etwas mehr als 6 km lang und damit in 2 Stunden leicht zu bewältigen.

 

Krugsee
Geierhaupt

Tag 4

 

Bereits am Morgen zogen dunkle Wolken um die Hütte und die Wettervorhersage prophezeite leichte Gewitter gegen Abend. Insofern gönnten wir uns ein ausgiebiges Frühstück und die Kinder verbrachten den Tag in und rund um unser Quartier.

 

 

Ich machte über Mittag einen Sprung zum Krugsee, der allerdings aufgrund der Trockenheit der letzten Wochen unter schwerem Wassermangel leidet. Aufgrund der aufziehenden schwarzen Gewitterwolken wagte ich nur noch einen Sprung ins Krugtörl. Von dort aus hat man einen herrlichen Ausblick auf das Geierhaupt und viele andere umliegende Berge.  Während des Abstiegs begann es bereits in der Nähe des Krugsees zu tröpfeln, aber nach einer stärkenden Jause auf einem Hochstand kam ich fast trocken wieder ins Quartier zurück.

 

Geburtstagstorte

 

 

 

Am Abend stieg dann die große Almgeburtstagsparty mit Kuchen, Grillmais und Grillwürsterl. Marios Frage des Tages: „Wieso hat der Uulaub einen runden Griller?“

 

Grillmais - leeecker!!!
der runde Griller vom Uulaub :-)

Tag 3

 

Nach dem Frühstück packten wir unsere sieben Sachen und fuhren in Richtung Sommertörl auf eine Höhe von 1644m. Auch dort findet man gleich neben dem Weg eine Menge an Heidelbeeren und so blieben die blauen Hände nicht lang aus. :-) Dennoch dauerte es nur etwas mehr als eine Stunde bis zur Lorettokapelle (1817m).

Wo geht`s hier zurück zum Uulaub?

 

 

 

 

Dort genossen wir das schöne Wetter und gönnten uns eine ausgiebige Rast.

Das Navigationsteam hob in der Zwischenzeit einen nahegelegenen Geocache und besprach den weiteren Weg.


Nach ungefähr 30-minütigem Aufstieg waren wir am Gipfel des Rosenkogel (1918m).

Rast
Am Gifpel des Rosenkogel
Blumenschmuck vor der Hütte

 

Der direkte Abstieg auf der Südseite ist etwas steiler, aber eine weitere Stunde später und nach insgesamt 5 bewältigten Kilometern kehrten wir bei den überaus freundlichen Wirtsleuten der Sommerhütte ein, wobei allein schon deren liebevoll gepflegter Blumenschmuck einen Besuch wert ist.

Tag 2: Erste Erkundungstour

 

Nach einem ausgedehnten Frühstück in der Morgensonne machten wir uns auf den Weg zu einem nahegelegenen und angeblich recht unbekannten Wasserfall, welcher angeblich der höchste der Seckauer Alpen ist.

 

 

 

 

Wir gingen eine halbe Stunde Richtung Krugsee, vorbei an anderen Almhütten und nach dem Bach den Forstweg rechts hinauf.

 

 

 

 

Danach kämpft man sich quer durch den Wald und orientiert sich am Rauschen des Wasserfalls. Für Geocache-Freunde gibt es in der näheren Umgebung auch was zu finden.

 

 

 

Auf dem Wegzurück sammelten wir eine Handvoll Heidelbeeren, die am Abend im Palatschinkenteig zu köstlich süßen „Heidelbeertatscherln“ verarbeitet wurden.

 

Unser zu Hause für die nächsten 2 Wochen

Tag 1: Anreise

Wir landen gegen 18 Uhr bei der Hütte und sind sofort begeistert von dem ungewohnten Luxus, den wir dieses Jahr genießen werden. Die Tafnerhütte auf der Grassleralm wurde ursprünglich auch „Tafnerhube“ oder „vlg. Bleikolm“ genannt, ist bestens ausgestattet, befindet sich seit dem Jahr 1900 im Besitz der Familie Reumüller und liegt auf 1200m Seehöhe im Hintertal der Gemeinde Gaal.

 

Bis zum Herbst 2006 hat die Familie jeden Sommer Milchkühe gehalten und die Almhütte selbst bewohnt. Danach wurde der Betrieb auf Mutterkuhhaltung umgestellt und beschlossen das Almhaus zu vermieten.

 

 

 

Auf der Wiese gegenüber weiden die Kühe mit ihren Kälbern. In der Hütte hängen auch etliche Jagdtrophäen der Familie Reumüller, was unseren 4-jährigen, der noch nicht alle Begriffe vollständig durchschaut hat, zur Aussage bewegte: „Warum hat der Uulaub einen Hirsch an der Wand?“ Schon bald haben wir begriffen, dass „der Uu(r)laub“ gleichgesetzt wird mit der Almhütte. :-)