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Tag 6

Abschied nehmen! :-(

Da war er, der böse Abreisetag, aber alles Schöne hat bekanntlich mal ein Ende. Mir kam es so vor, als ob Gitti sich heute noch mehr Mühe beim Frühstück gegeben hätte.

 

Ich musste also meine sieben Sachen zusammenpacken und im Auto verstauen. Bevor es endgültig los ging, verabschiedete ich mich von Hund, Katze, Pony und Ziegen, setzte mich noch ein letztes Mal auf das „Kreuzbankerl“ und blickte ins Tal und auf die Berge und atmete die frische Luft ein. „MEIN ALMGEFÜHL“!!!

 

Danach verabschiedete ich mich noch von meinen wunderbaren und herzlichen Gastgebern.

 

Auch wenn die Heimfahrt schwer fiel, ich weiß, dass ich sicher wiederkommen werde, und das machte es ein bisschen erträglicher.

 

Diese Auszeiten auf der Alm kann ich mir aus meinem Leben gar nicht mehr wegdenken! Die Urlaubsplanung läuft somit schon wieder auf Hochtouren!

 

Fünf wundervolle und erholsame Tage am Nockhof liegen hinter mir. Sie haben mir viel Kraft gegeben und ich werde darauf noch gerne und lange zurückdenken!

Deshalb habe ich hier noch einmal ein paar Eindrücke von meinem Urlaub auf der Alm für euch.

Bis bald!

 

PS: Für alle die auf den Geschmack gekommen sind: Hier könnt Ihr gleich euren Urlaub auf dem Bergbauernhof Nockhof reservieren: [Hier geht’s zum Nockhof]

Tag 5

Das Ende naht!

Leider war heute schon mein letzter richtiger Tag. Aber Trübsal blasen hilft da nicht, lieber den Tag genießen.

Ich mag an dieser Stelle ja eigentlich nicht schon wieder das geniale Frühstück erwähnen, muss es aber, da es so gut war und ich finde mit einem tollen Frühstück fängt ein Tag gleich besser an. Nach einer Streichelrunde bei den Tieren ist der Tag schon so gut wie perfekt.

 

Für heute hatte ich noch einen Ausflug geplant. Es ging in Mair’s Beerengarten nach Rietz. Hier werden in einem kleinen Familienbetrieb köstliche Tiroler Beeren zu wundervollen Marmeladen, Likören, Tees, Säfte usw. verarbeitet. In dem kleinen angeschlossenen Gartencafé hab ich mir einen leckeren Erdbeerkuchen schmecken lassen. Danach zog es mich aber wieder auf den Nockhof.

 

Ich durfte gar nicht daran denken, dass ich morgen „meinen Bergbauernhof“ wieder verlassen musste. Daher widmete ich mich auch nicht dem Kofferpacken, sondern drehte lieber noch einmal eine Hofrunde und genoss den Ausblick und „mein Almgefühl“!

Ausblick vom Nockhof bei Nacht

Tag 4

FAULENZERTAG!

Mensch wie die Zeit vergeht, schon wieder ein neuer Tag! Während dem Frühstück habe ich mit Gitti eine ganze Weile geplauscht. Danach half ich Christoph, gut gestärkt, das Holz vorzubereiten. Aus diesen Holzstämmen werden nämlich Pellets zum Heizen gemacht. Heute kam der LKW, um die Holzstämme abzuholen.

 


Den Vormittag habe ich dann total vertrödelt! Auch das gehört zu einem Urlaub. Ich saß einfach da und schaute in die Ferne. Zu Hause nimmt man sich viel zu selten die Zeit einmal wirklich nichts zu tun. Okay, da kann ich auch nicht einfach in die Ferne schauen, weil da dummerweise gleich das nächste Haus steht. Im Urlaub nimmt man sich aber zum Glück die Zeit und das ist herrlich – das ist "mein Almgefühl“!

 

Gegen Mittag gab es eine leckere Jause. Ich machte es mir in der Stube mit Gitti bequem. Zum draußen Sitzen war es leider ein bisschen zu frisch, aber auch so war es total gemütlich.

 

Am Nachmittag stattete ich den Kühen auf der Mutterer Alm einen Besuch ab. Sie genießen hoch oben die Sommerfrische und grasen auf den schönen Almwiesen.

Ich half Sepp beim Ausmisten und versorgte die süßen Kälbchen.

 

Es ist wirklich viel Arbeit, einen Bauernhof bzw. eine Alm zu bewirtschaften. So ein Urlaub auf der Alm oder ein Urlaub am Bauernhof verändert das eigene Bewusstsein schon sehr. Ich achte seit meinem ersten Urlaub am Nockhof viel mehr auf die in der Landwirtschaft hergestellten Produkte und die Natur. Auch aus diesem Grund kann ich einen Urlaub auf der Alm bzw. am Bauernhof nur jedem empfehlen. Das ist eine ganz tolle Erfahrung!

 

Wieder am Hof angekommen musste das Hofpony Flocke noch in den Stall gebracht werden. Ich sag`s euch, das Pony kann sturer als ein Esel sein! :-P . Heute hatte ich Glück! Flocke war gut aufgelegt und somit sehr folgsam.

 

Nach dem Abendessen ging ein weiterer toller Tag zu Ende.

Tag 3

Die kleinen Babyziegen erobern die große weite Alm!

 

Nach einer erholsamen Nacht, startete ich wieder mit einem tollen und reichhaltigen Frühstück in den Tag. So könnte von mir aus jeder Tag beginnen! Das macht den Urlaub wirklich einzigartig!

 

 

 

 

Danach gab es zuerst eine lustige Streichel- und Spielrunde mit Cesar und dann durfte ich ein kleines Spektakel miterleben. Christoph und ich ließen das erste Mal die kleinen Babyziegen hinaus auf die Weide. Zuerst wollten sie nicht raus aus dem schützenden Stall. Wir mussten die beiden hinaus tragen.

 

 

Am Abend dann genau das umgekehrte Spiel. Sie wollten auf keinen Fall mehr in den Stall zurück. Es war wirklich nicht einfach, die zwei wieder einzufangen. Sie sprangen wild über die Weide und tollten herum. Ich hätte den beiden noch stundenlang zuschauen können. :-)

 

Nach so einem ereignisreichen Vormittag auf der Alm in Österreich wollte ich am Nachmittag etwas italienische Luft schnuppern. Ich machte einen kleinen Ausflug über den Brenner nach Bruneck. Ich flanierte durch die kleine Altstadt und machte es mir in einem Cafè gemütlich.

 

Bevor ich wieder in mein gemütliches Bett auf die Alm zurückkehrte, genoss ich noch ein Abendessen in Innsbruck. Auch diese Nacht schlief ich tief und fest, denn hier oben am Berg stört kein lästiger Autolärm oder irgendein Nachbar. :-P

 

Tag 2

Auch beim Aufwachen am nächsten Tag waren die die Berge immer noch verhüllt, diesmal aber vom Nebel.

 

Zuerst trieb mich der Hunger in die Stube zum Frühstücken. Gitti zauberte mir einen echt leckeren Frühstückstisch! Die Auswahl lässt wirklich keine Wünsche offen und ich für meinen Teil habe immer viel zu viel gegessen, aber es war halt einfach so lecker und verlockend. ;-)

 

 

 

Nach dem Frühstück ging es in den Stall. Ich war quasi die Ziegenbaby-Beauftragte und somit für die Streicheleinheiten zuständig. Das ist doch eindeutig der beste Job auf so einem Bergbauernhof! Es macht so viel Spaß und die Ziegenbabys sind einfach zu süß!

Was ich am Nockhof so sehr mag, sind zum einen natürlich die netten Gastgeber Gitti und Christoph, die einen mit viel Herzlichkeit aufnehmen und rundum umsorgen, und zum anderen die wunderschöne Lage am Berg. Es gibt zahlreiche Freizeitmöglichkeiten in der Nähe – von tollen Badeseen (für die aber leider das Wetter nicht passte), Burgen und Schlössern, Ausflugs- und Wandermöglichkeiten auf die schönen Tiroler Berge über diversen anderen Sehenswürdigkeiten im Inntal bis hin zu der kleinen und feinen Landeshauptstadt Innsbruck. Da ist für Groß und Klein was dabei. Langweilig wird es hier nie!

 

 

Heute stand ein kleiner Abstecher nach Innsbruck am Plan. Ich fuhr mit dem Auto ins Dorf, um dann mit der Stubaitalbahn weiter in die Stadt zu fahren. Ich bummelte ein bisschen durch die schöne Altstadt, bevor es mich dann doch wieder auf den Berg zog.

 

 

 

 

 

Ich freue mich jedes Mal wieder aufs Neue, wenn ich wieder auf der Alm ankomme und wieder die Ruhe und die wunderschöne Aussicht genießen kann. Für mich ist das einfach ein ganz besonderes Gefühl, mein „Almgefühl“, das ich gar nicht richtig beschreiben kann. Man muss es einfach selbst einmal gespürt haben.

 

 

 

 

Am Nachmittag machte ich dem Hofhund Cesar eine Freude und ging mit ihm auf der Alm spazieren. Er kann zwar den lieben langen Tag frei herum laufen, aber die Freude, wenn er eine Hundeleine sieht, ist unbeschreiblich.

 

Nach meiner Radtour der letzten Tage hat dieser Spaziergang auf der Alm richtig gut getan!

 

Und kaum zu glauben, schon wieder neigt sich der Tag dem Ende zu. Die Tage hier auf der Alm verfliegen einfach viel zu schnell!

Tag 1

 

NOCKHOF ICH KOMME!

 

Nach meiner Radtour am Inn von Innsbruck nach Passau, gönnte ich mir noch ein paar Tage Erholungsurlaub in Tirol auf dem Bergbauernhof Nockhof. Ich habe zwar keinen Hüttenurlaub gebucht, jedoch liegt der Nockhof so hoch, wie so manche Hütte.

 

Der Nockhof liegt nämlich auf 1.150 m Seehöhe, hoch über Mutters, direkt im Wandergebiet der Muttereralm. Der Ausblick hier oben ist einfach traumhaft! Er reicht über Innsbruck, das Inntal hinunter über den Patscherkofel hinein bis ins Wipptal. Sogar der Olperer von den Zillertaler Alpen winkt mit seiner schneebedeckten Spitze bei klarer Sicht herüber.

 

Ich liebe dieses Fleckchen Erde, wo man so herrlich entspannen kann, so fernab von jeder Hektik!

 

Leider konnte ich bei meiner Ankunft die herrliche Aussicht nicht genießen, denn überall waren dicke Regenwolken! :-( Dafür hatte meine Gastgeberin Gitti extra eine Sachertorte für mich gebacken und mich zum Kaffee trinken eingeladen. Ich sag‘s euch, besser kann ein Urlaub nicht beginnen!

 

Nach dem netten „Kaffeepläuschchen“ mit Gitti bezog ich mein wunderschönes Zimmer und machte einen ersten Erkundungsgang auf dem Hof, hoch heroben auf dem Berg.

 

Im Sommer sind die Kühe zwar auf der Mutterer Alm und die Tiroler Bergschafe im Stubaital, aber dafür hatten die Tiroler Bergziegen zwei erst zwei Wochen alte Babys.

 

 

Außerdem gibt es noch Flocke, das Hofpony und jede Menge Hühner.

 

 

Hofhund Cesar darf natürlich auch nicht vergessen werden und zwei Katzen streunten ebenfalls am Nockhof herum. Es geht also bunt her am Nockhof - Urlaub auf der Alm mit ganz vielen Tieren! :-D

 

 

 

Zum Abendessen machte ich mich auf den Weg ins Tal. Nach meiner Heimkehr schlief ich zwar erschöpft, aber glücklich und zufrieden ein. Und freute mich bereits auf die Abenteuer der nächsten Tage.