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Winter
Österreich
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Siegfried Marth ist der südburgenländische Obmann der Interessengemeinschaft "Weidegans". Sein weißes Gewand und sein Strohhut entwickelten sich zu seinem Markenzeichen.

Gänsehirt Sigi Marth

Siegfried Marth, Züchter von Weidegänsen

Traditionelles burgenländisches Martinigansl


ZUTATEN MARTINIGANSL:

  • Eine 4 bis 6 kg schwere Gans (am besten Südburgenländische Bio Weidegans)
  • Äpfel
  • Kästen (Maroni)
  • Honig, Salz, Majoran (oder Basilikum)


sowie Ganslsuppe oder Wasser zum Aufgießen.


ZUTATEN ROTKRAUT:

  • 1 Kopf Rotkraut
  • Salz, Zucker
  • eine mittelgroße Zwiebel
  • 2 Äpfel
  • 1/8 Liter Apfelsaft
  • ¼ Liter Rotwein 


ZUTATEN SEMMELKNÖDEL:

  • 8 altgebackene Semmeln
  • ¼ Liter Milch
  • 1Teelöffel Butter
  • 1 Zwiebel, 1 Bund Petersilie
  • 2 Eier
  • 2 Eßlöffel Mehl 
  • Salz und Wasser.


    Zubereitung:

    Den Hals und die Flügelspitzen kann man abtrennen und gemeinsam mit Herz und dem Magen der Gans  zu einer köstliche Suppe verkochen, welche man, falls zu wenig Bratensaft vorhanden ist, zum Aufgießen verwenden kann.Die Weidegans wird zuerst mit Majoran (bzw. Basilikum) und Salz innen und außen gewürzt. Das Kerngehäuse der Äpfel wird nur ausgestochen. In das Loch der ungeschälten Äpfel kommen die rohen geschälten Kästen, damit füllt man die Gans und verschließt diese anschließend. Jetzt kann man das Gansl in das auf ca. 190°C vorgeheizte Backrohr geben. Die Bratdauer beträgt ca. 45 Minuten pro Kilogramm Weidegans. Da Weidegänse ein Naturprodukt sind, schwankt dieser Wert und hängt von der Fettabdeckung des Tieres ab. In diesem Zusammenhang sollte man besonderes Augenmerk auf die Keulen haben.  Nun ist das Gansl zwischendurch  zu beobachten und gegebenfalls mit Bratensaft, Ganslsuppe oder Wasser aufzugießen. Bei Kombidämpfer oder Bratschlauch entfällt das Aufgießen. Ca 10 min. vor Ende des Bratvorgangs wird der Gänsebraten mit Honig bestrichen. Aus dem fertigen Martinigansl wird jetzt die Apfel-Maronie-Fülle entnommen, gemeinsam mit einem Teil des Bratensaftes kann man diese nun zu einer Soße pürieren.


    Guten Appetit wünscht Sigi Marth, der Weideganshirt in Hagensdorf

     

    Dieses Rezept stammt von: