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Aus der bäuerlichen Hausapotheke - die Kraft der Kürbiskerne und des Kürbisöls

Als wir von unserer Wanderung zurückkommen, sitzt die Bäuerin Barbara gerade auf ihrer Hausbank und bearbeitet einen großen Kürbis. Dabei entfernt sie die Kerne des Kürbisses und legt sie in eine Wasserschüssel. "So geht das Fruchtfleisch besser von den Kernen runter", sagt sie uns lächelnd. Als wir nachfragen, erklärt sie uns, dass sie die Kürbiskerne trocknet. Sorgfältig legt die Bäuerin diese auf ein Küchenpapier und tupft sie ab. "Die kommen jetzt bei 150 °C 60 bis 90 Minuten in den Backofen, wo ich immer einen kleinen Spalt offen lasse", verrät sie uns. Vorher pinselt sie die Kürbiskerne aber noch mit Speiseöl ein und salzt sie ein wenig. "Danach muss ich die Kerne nur mehr schälen. Wir und auch meine Gäste lieben diese Knabbereien zum Wein und auch für zwischendurch", erzählt Barbara weiter. Auch im Frühstücksmüsli schmecken die Kerne hervorragend.
 
Barbara schwört auf die getrockneten Kürbiskerne, da sie sehr gesund sind. "Sie schmecken nicht nur, sondern leisten gute Dienste, wenn jemand Haarausfall oder unreine Haut hat. Männer sollten jeden Tag eine Hand voll für die Prostata und die Blase essen", erwähnt die Bäuerin nebenbei. "Auch das Kürbiskernöl ist sehr gesund, weil es ungesättigte Fettsäuren und viel Vitamin E enthält, was sich positiv auf unsere Organe auswirkt". Die Bauersleute pressen das "schwarze Gold" auf ihrem Hof selbst. "Wir legen sehr viel Wert auf qualitativ hochwertiges Kürbiskernöl. Im Supermarkt sieht man manchmal Öle, die eher braun schimmern. Die wurden zu stark geröstet. Unser Kürbiskernöl ist steirisch, das heißt, die Kerne stammen aus einem geschützten geografischen Anbaugebiet. Sobald andere Öle zugesetzt werden, darf es nicht mehr als Kernöl ausgepriesen werden", so die Bäuerin.

Tipp der Bäuerin:
Wer Kürbiskernöl gerne hat, kann es auch trinken. Jeden Tag ein kleines Schnaps-Stamperl zu sich nehmen – das ist wahrer Balsam für die Gesundheit und die Geschmacksnerven.


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