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Weidegansl mit Erdäpfelknödeln und Rotkraut


Einfach herrlich – im Kreise der Familie ein saftiges Weidegansl mit oberösterreichischen Erdäpfelknödeln und Apfel-Rotkraut genießen. Ein Festessen, wie es zu Weihnachten sein soll. 

 

Zutaten:

  • 1 Weidegansl
  • 3 Äpfel
  • 2 Zwiebeln
  • 0,5 l Bier
  • Salz, Pfeffer, Kümmel 

Rezept als PDF-Datei herunterladen

Erdäpfelknödel: 

  • 750 g geschälte Erdäpfel (mehlig)
  • 40 g zerlassene Butter
  • 120 g Mehl (griffig)
  • 80 g Weizengrieß
  • 4 Eigelb
  • Muskatnuss

  

Rotkraut: 

  • 800 g Rotkraut (in Streifen geschnitten)
  • 100 g Zwiebeln (in Streifen geschnitten)
  • 50 g Kristallzucker
  • je ¼ l Rotwein, Apfelsaft, Hühnersuppe
  • 2 Äpfel (geraspelt)
  • 2 EL Apfelessig
  • Lorbeerblätter
  • Lebkuchengewürz
  • 80 g Schmalz

 


Zubereitung:


Das Backrohr auf 200 °C Umluft vorheizen. Das Gansl innen und außen gut salzen und pfeffern. Äpfel und Zwiebeln vierteln und zwei Teile davon in das Gansl stopfen und in einem tiefen Bräter in den Ofen schieben. Nun ca. 2 cm tief mit Bier aufgießen. Die restlichen Äpfel und Zwiebeln in den Biersaft legen und mit Kümmel würzen. So ca. 45 Minuten im Ofen braten.

Danach das Gansl auf ein Gitter setzen und das bereits verwendete Ofenblech darunter schieben. Nun wird das Gansl 6 Stunden bei nur 90 °C Umluft gegart. Danach wird die Gans noch ca. 20 Minuten bei 200 °C knusprig gebraten. 


Nun ist Zeit für die Beilagen:

In einem weiten Topf den Zucker erhitzen und anschließend mit Rotwein, Hühnersuppe und Apfelsaft ablöschen. Nun das Rotkraut und die Zwiebeln hinzugeben und mit 2 Lorbeerblättern und 1 TL Lebkuchengewürz verfeinern. Das Kraut eine halbe Stunde dünsten.

Die Äpfel mit Schmalz und Apfelessig unter das Rotkraut mischen. Wieder eine halbe Stunde ziehen lassen. Am Ende werden die 2 Lorbeerblätter entfernt und das Kraut gesalzen. 20 Minuten schmoren lassen.

Die Erdäpfel weich kochen. Anschließend pressen und mit Butter, Salz und den anderen Zutaten verkneten. Knödel formen und in Salzwasser 12 Minuten lang ziehen lassen.

Die Gans kann nun in Stücke zerteilt mit den Erdäpfelknödeln, dem Rotkraut und dem Ganslfett serviert werden.

 

Tipp der Bäuerin:


Während das Gansl im Ofen ist, übergieße ich es immer wieder mit seinem eigenen Saft. So bleibt es schön zart.


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