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Winter
Österreich
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Der Bauernhof

Das ist wieder einmal typisch: der regionaltypische Bauernhof

Viele Jahrhunderte lang haben sich die Bauformen in den einzelnen österreichischen Regionen entwickelt. Man plante und baute mit Hausverstand, berücksichtigte die klimatischen Bedingungen, die geographische Lage, nützte vorhandene Rohmaterialien und orientierte sich an der Form der Bewirtschaftung. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Ein Weinbauer muss eben andere Anforderungen und Ansprüche berücksichtigen als ein Bergbauer, der auf steilen Hängen arbeitet. Allen gemeinsam ist aber, dass man Bewährtes beibehält und sich gleichzeitig technischen und baulichen Neuheiten öffnet.

So sind alle Hoftypen eben ganz hof-typisch, je nach Region. Im alpinen Raum, vor allem in Vorarlberg, Tirol, Teilen von Salzburg und Oberösterreich dominieren die Ein- und Paarhöfe. Beim Einhof befinden sich Wohn- und Wirtschaftsteil unter einem Dach, beim Paarhof sind, zumeist hanglagebedingt, das Wohnhaus und der Stall bzw. die Scheune baulich voneinander getrennt. In den außeralpinen Regionen wie Ober- und Niederösterreich bestimmen Mehrseithöfe vom Dreiseithof bis zum Vierkanthof die Landschaft. Zu den Bauernhofanlagen gehören vielfach auch Nebengebäude wie Kornkästen oder Kapellen.

Dabei ist das bäuerliche Anwesen eine durchdachte Einheit, die Wohnen, Wirtschaften und auch das gesellschaftliche Leben vereint.