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Der Osterhase


Herkunft

Es ist ja eigentlich lustig, denn bei der Kirche war der Hase damals aufgrund seines starken Fortpflanzungstriebes verpönt – nicht einmal essen durfte ihn ein folgsamer und braver Christ, um nicht der Sinnlichkeit der Hasen zu verfallen.

Im 18. Jahrhundert hatte der Hase als Ei-Bringer starke Konkurrenz, denn auch wenn schon mancher vom Hasen sprach, erzählte man den Kindern damals, dass der Kuckuck die Eier bringt, denn der legt auch wirklich welche. Irgendwann setzte sich aber doch der Hase durch – dazu gibt es drei Überlieferungen. Da es das erste Tier ist, das schon im zeitigen Frühjahr Junge zur Welt bringt, brachte man den Hasen mit der Auferstehung in Zusammenhang. Wahrscheinlicher ist aber die Theorie, dass für die Verbindung von Hase und Ei der Zinstermin zu Ostern maßgeblich war. Denn Brot, Eier, Geflügel, Hasen usw. waren Realabgaben an Besitzer der bäuerlichen Ländereien. Es gibt aber auch eine Stelle in der Bibel, die vom Hasen spricht. Seit der Antike interpretierten die Menschen diese Stelle so, dass der Hase als Symbol für den schwachen Menschen steht, da er sich in Felsspalten versteckt, wenn Gefahr droht. Diese Schwäche kommt an den Osterfeiertagen zum Vorschein, da nach der Fastenzeit wieder ordentlich gegessen und getrunken wird.

Heute sieht man das nicht mehr so drastisch – man vermittelt den Kindern, dass der Hase die Osternester versteckt und es wird höchstens darüber diskutiert, ob das Sinn macht.

 


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