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A rots Oa

A rots Oa

Herkunft - Niederösterreich

Am Ostermontag gehen die Burschen zu dem erwählten Mädchen um "a rots Oa" zu erbitten. Dieses Brauchtum ist noch recht lebendig. Grundsätzlich geht man zu dem Fräulein, mit dem man im Fasching getanzt hat. Wenn der Junge nun am Ostermontag das rote Ei von dem Mädchen bekommt, ist er verpflichtet, am Kirtag mit genau dieser zu tanzen. Schon so manche Bauernhochzeit hat sich aus diesem Brauchtum ergeben.

Es gibt von Ortschaft zu Ortschaft verschiedenste Auslegungen dieses Brauches.

Grundsätzlich geht es dabei aber immer um die Liebe. So mancher Spruch wurde auch schon auf die Eier gemalt, wie:

"Kein Graben zu tief, keine Mauer zu hoch, wenn zwei sich lieben, sie finden sich doch."

Wenn das Mädchen also kein Interesse an dem Burschen hat, merkt er das schnell, indem er ohne dem roten Ei wieder weiterziehen muss. Im Übrigen sollte immer nur ein Ei vergeben bzw. angenommen werden, ansonsten kommen die Schenker oder Ei-Holer schnell im ganzen Dorf in Verruf.

Dem Ei werden einige Bräuche zugeschrieben. Eines, das am Gründonnerstag gelegt wurde z.B., nennen die Bauern Antlass-Ei und es gilt als heilig. Es würde im Grunde nie verfaulen, sagen die Bauern. Um seinen Segen zu erhalten, wird es am Gründonnerstag gemeinsam gegessen, "damit sie koans verrent".


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