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Tresdorfer Kreuzziehen

Tresdorfer Kreuzziehen

Herkunft - Kärnten

Am Karfreitag und Gründonnerstag wird jährlich das Tresdorfer Kreuzziehen aufgeführt. Die Leidensgeschichte Christi wird lebensecht nachgestellt, wie sie die Bauern aus der Bibel kennen.

Der Brauch ist sehr alt, wie alt weiß man nicht genau. Überlieferungen sagen, dass nur zu den männerarmen Kriegszeiten, Frauen die männlichen biblischen Rollen übernehmen durften. Heute darf nur mehr eine Frau mitspielen, Maria. Während des gesamten Schauspiels werden nur zwei kurze Sätze gesprochen. Am Nachmittag des Gründonnerstags treffen sich die Männer an der „Krassnigmühle“. Die Rollen des Christus, Pilatus, Herodes, Judas und Erzengel Gabriel wurden schon Tage zuvor verteilt. Die anderen Rollen werden an diesem Punkt aufgeteilt. Das „Ulrichs-Kirchl“ stellt den Ölberg dar, wo Jesus mit seinen Jüngern hinauf pilgerte, um später von Judas verraten zu werden. Alles wird lebensecht nachgespielt, die Auslieferung an Herodes, wie die Dornenkrönung.

Hunderte Besucher kommen jährlich von oft weit her, um der ohrenbetäubenden Stille des beeindruckenden Schauspiels beizuwohnen.


Erleben Sie echtes, bäuerliches Brauchtum hautnah von seiner allerschönsten Seite – bei einem Urlaub am Bauernhof:

         

         

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