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Winter
Oberösterreich
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Es duftet nach Frühling ...
Kräutersackerl selbst gemacht


Am Bauernhof Zamsegg der Familie Antensteiner dreht sich Vieles um das Thema Kräuter. Die nährstoffreichen Pflanzen gedeihen im Garten, in der Kräuterspirale oder werden oftmals direkt von der Wiese gepflückt und gesammelt.

Vor allem der Frühling bietet ein buntes Repertoire an frischen Kräutern, die nicht nur in der Küche sehr beliebt sind, sondern auch als Fitmacher oder als aromatische Vitalstoffe nach der Winterzeit genutzt werden. Die richtige Verwendung der Kräuter und das richtige Einsetzen der raffinierten Aromen, setzt ein Stück Erfahrung und Interesse voraus.

Bäuerin Silke hat diese Kenntnisse allemal und ist eine Koryphäe was Kräuter betrifft. Sie weiß genau an welchen Geheimplätzen die Kräuterschätze wachsen und wie sie am besten verarbeitet, gekocht und verzehrt werden können. Das richtige Wissen, die richtige Dosierung und viel Einfallsreichtum für neue Rezept-Kreationen sind hier gefragt, erzählt uns Silke.

Die Urlaubsgäste können Bäuerin Silke auch gerne beim Sammeln der Kräuter begleiten und so manche Hintergrundinfos ergattern. Selbstgemachte Teevariationen sind das Spezialgebiet von Silke. Am Frühstücksbuffet befinden sich 4 große Gläser mit unterschiedlichen Teemischungen, die gerne probiert werden können. Da schmeckt man förmlich die Natur und das warme Getränk am Morgen belebt Körper, Geist und Seele.

Auch aromatische Kräutersackerl stellt Bäuerin Silke für die Gäste her. Diese platziert sie gerne am Kopfpolster, um einen entspannten Schlaf zu fördern.

 

Anleitung als PDF-Datei herunterladen

Hier die Anleitung zum Nachmachen: 

 

Kräutersackerl selbst gemacht


Es gibt viele Möglichkeiten, Kräutersackerl herzustellen und zu befüllen. 

Zuerst heißt es die Kräuter zu sammeln: Im Frühling eignen sich besonders Frühlingskräuter, wie Gänseblümchen, Lungenkraut, Schlüsselblumen, Giersch, Vogelmiere und Ähnliches. Anschließend werden die Kräuter bei Raumtemperatur getrocknet. 

Die Füllung: 
Die Füllung kann man je nach Jahreszeit ändern - Lavendel gibt zum Beispiel einen guten Duft und wirkt entspannend und beruhigend. Oder Quendel (wilder Thymian), ist im Winter besonders heilend bei Husten. Das Heu im Sommer, das auf der Wiese getrocknet wird, kann man ebenfalls gerne ins Sackerl geben und sich am duftenden Material erfreuen. Dadurch bekommt man das gute Aroma der Wiese direkt ins Schlafzimmer.

Während die Kräuter trocknen, kann mit dem Nähen der Sackerl begonnen werden. Bäuerin Silke empfiehlt ein altes Leintuch oder alte Bettwäsche zu nehmen, diese in rechteckige, kleinere Formen zu schneiden und links und rechts abzunähen. Der Stoff kann gerne auch bemalt oder bedruckt werden. Nach dem Befüllen bindet man das Sackerl mit einer Schnur zusammen. 

Silkes Tipp:
Verwendet man Leinen, besteht auch die Möglichkeit das Textil zu besticken oder das Material auch wie einen Polster zu nähen. Somit ist es möglich Jahr für Jahr neue Kräuter hinzu zu fügen.

Wenn das Sackerl genäht und mit trockenen Kräutern gefüllt ist, hat es einen Ehrenplatz neben dem Bett oder im Kleiderschrank verdient. Mhhh wie das duftet!


Gutes Gelingen wünscht Bäuerin Silke!

Wer gerne einen duftenden Kräuter-Urlaub am Bauernhof Zamsegg verbringen möchte, ist jederzeit herzlich Willkommen!
Familie Antensteiner freut sich auf Ihren Besuch!