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Einkochtipps direkt aus der Bauernkuchl

Einkochtipps aus der Bauernkuchl

Wenn die Bäuerin vom "Einwecken" spricht, dann meint sie das Einkochen von knackigem Paprika, saftigen Birnen oder süßen Kirschen, die so haltbar gemacht werden. Wer beim Einkochen alles richtig macht, kann das ganze Jahr über köstliches Obst und Gemüse genießen. Es ist fast so, als könnte man den Sommer konservieren. 

Was wird zum Einkochen gebraucht: 

Wichtig sind verschließbare und unbeschädigte Einmachgläser, auch Weckgläser genannt, die mit Gummiringen und Metallklammern versehen sind – das sorgt nach dem Abkühlen für einen luftdichten Verschluss, was für die Haltbarkeit unbedingt notwendig ist. Die Gummiringe sollten überprüft werden – sie dürfen keinesfalls porös sein. Dann fehlen eigentlich nur noch ein Einkochtopf und ein Thermometer.

Tipp der Bäuerin:

Gläser, Topf und Gummiringe müssen völlig sauber sein, damit der Inhalt frei von Bakterien bleibt. Ich stelle die Gläser in den Einkochtopf, fülle Wasser ein und koche es kurz auf. Die Gummiringe lege ich noch extra in einen Topf, der ebenfalls mit Wasser und einem Schuss Essig befüllt ist und lasse auch hier das Wasser kurz kochen. Bitte kein Spülmittel verwenden. Die Gläser werden dann auf ein sauberes Geschirrtuch, mit der Öffnung nach unten, gestellt.

Jetzt geht’s aber ans Eingemachte!

Das Einkochgut sollte aus frisch geerntetem Obst oder Gemüse mit festem Fruchtfleisch bestehen. Schon die kleinste faulig bräunliche Stelle kann zu einer ungewünschten Gärung führen. Obst oder Gemüse müssen von eventuellen Verschmutzungen gut gereinigt sowie mögliche Stiele und Kerne entfernt werden. Nachdem das Einkochgut laut Rezept in die Weckgläser gefüllt wurde, können je nach Geschmack noch Zucker oder Kräuter darüber gestreut werden. Anschließend wird der Rand des Glases gereinigt, der Gummi eingelegt und der Deckel mit Metallklammern fixiert. Dann werden die Gläser im Wasserbad des Einkochtopfes bei 60 bis 70 Grad für 20 Minuten erhitzt. Hier sollte ein Thermometer verwendet werden – allerdings gilt die Einkochzeit erst dann, wenn die 60 bis 70 Grad erreicht sind bzw. kleine Perlen im Glas aufsteigen. Die Temperatur könnte noch höher sein, jedoch wirkt sich eine niedrigere Erhitzung schonend auf den Vitamingehalt sowie den Geschmack aus.

Dann werden die Gläser vorsichtig auf einen hitzebeständigen Untergrund gestellt. Beim Auskühlen entsteht das konservierende Vakuum, das den Inhalt vor Keimen schützt. Erst wenn die Gläser Raumtemperatur haben, dürfen die Metallklammern abgenommen werden. 

Tipp der Bäuerin:

Ich stelle die Weckgläser ungefähr drei Viertel hoch ins Wasserbad. Außerdem beschrifte ich meine Einmachgläser immer mit Datum und Inhalt. In meiner Vorratskammer ist es dunkel und kühl – das ist optimal zur Lagerung.


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