Merkliste [0] sprachwahl
bisher keine Einträge
 / 
Winter
Österreich
ajax-loader

Bitte warten
Infos
Küche und Keller
Produkte
Rezepte
Bäuerliche Tradition
Hausapotheke

Urgetreidesorten „Emmer und Einkorn“ vom Bauernhof „Altes Zollhaus“

Bei Ernte & Verarbeitung mithelfen

Am Ortsrand von Kroatisch Minihof im Burgenland liegt der Bauernhof "Altes Zollhaus", wo die Bauersleute Karin und Ivan Krizmanich ihre Gäste herzlich empfangen. 

Der Hof ist bekannt für seine Felder, auf denen seit einigen Jahren die Urgetreidesorten Emmer und Einkorn wieder angebaut werden. Ein Grund, warum das Getreide so selten angebaut wird, ist die aufwendige Verarbeitung, da das Korn erst aus der Spelze (Hülle) gelöst werden muss. Da das Einkorn einen sehr nussigen Geschmack hat, verwendet es Karin besonders gerne zum Brot backen, bei dem die Gäste oft begeistert mitmachen. „Zu Beginn mahlen wir das Mehl in der Holzmühle, dann bereiten wir den Teig zu und fügen die Würferl unseres hofeigenen Specks, von unseren artgerecht gehaltenen Durocschweinen, zum bereits vorgefertigten Teig“, erzählt Karin. Schließlich werden kleine Laibchen geformt und in den Ofen geschoben. "Meine Gäste warten dann immer ganz gespannt und freuen sich, weil die Weckerl so schnell fertig sind und gleich warm gekostet werden können", so die Bäuerin. 

Rezept Emmer-Weckerl (12 Stück)

Zutaten 

  • 1 kg Emmer-Schrot
  • 1 EL Salz
  • 2 Würfel Hefe
  • 1 EL Honig
  • Wasser nach Bedarf (ca. 700 ml)
  • 100 g Speck vom Durocschwein


Zubereitung

Alle Zutaten in eine Schüssel geben. In eine Vertiefung die Hefe mit dem Honig und etwas warmen Wasser geben, kurz gehen lassen. Zutaten ca. 5 Minuten zu einem Teig kneten, 50 Minuten in der Wärme gehen lassen. Teig erneut durchkneten und zu Weckerln formen. Die Teiglinge auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und erneut 10 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 200 °C vorheizen und die Emmer-Weckerl 20 – 25 Minuten backen.

         

         

Knackige Karotten ernten und einlagern am Bauernhof Peter in der Edt

Bei Ernte & Verarbeitung mithelfen

Bäuerin Heidi vom Bauernhof Peter in der Edt in Oberösterreich erntet zu Beginn des Herbstes stolz ihre Karotten. Die Gäste helfen gerne dabei und lassen sich erklären, wie man dabei mit der Grabgabel vorgeht. So lockert Heidi die Erde vorsichtig auf, um dann die Karotten gerade herauszuziehen. Dann macht sie sich mit ihren Gästen ans Putzen des Gemüses. "Die Karotten befreien wir sorgfältig von der Erde. Dabei ist es wichtig, sie niemals mit Wasser zu waschen, da man so einen schnelleren Verderb einleiten würde", so Heidi. 

Einen Teil der Karotten lagert sie dann im Erdkeller ein, der optimale Lagerbedingungen aufweist. Die Bäuerin steckt die Karotten in einen Kübel mit feuchtem Sand, was sie über Monate haltbar macht. Den anderen Teil blanchiert Heidi, wofür sie das Gemüse zuerst schält. „Blanchieren bedeutet nichts anderes als die Karotte für ca. 3 min kurz zu überbrühen“, erzählt die fleißige Bäuerin. Mit diesem Vorbereitungsverfahren behält jedes Gemüse seine Farbe, Form und auch den Großteil der Vitamine. Die Gäste am Bauernhof Peter in der Edt sowie Familie Gillesberger erfreuen sich den ganzen Winter über an den frischen Karotten. 


Fotos: © Melanie Limbeck


Hier geht's zu den Höfen:


Lassen Sie sich das Kochen und Backen nach altbewährten Rezepten von den Bäuerinnen zeigen – bei einem Urlaub am Bauernhof:

         

         

Bauernregeln:
Die Lostage erzählen von jahrhundertelangen
Beobachtungen der Bauern.

Kräuter-Insektenspray
verjagt Stechmücken und Bremsen auf natürliche Weise.

Freie Unterkünfte suchen und buchen