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Winter
SalzburgerLand
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Wo der wilde Schnittlauch blüht...

Auf der Suche nach Wildkräutern

Dass es den wilden Schnittlauch überhaupt gibt, wusste ich nicht einmal. Das, und noch viel mehr, weiß ich aber seit einem unglaublich spannenden Kräuter-Wochenende im Großarltal. Mit einer unglaublich netten Truppe von Bloggern. Mit von der Partie waren Carmen von Goodblog.at , Jürgen von planet75.com, Sabrina von Mutwaerts.at, Kathrin von Sevenandstories.net, Sarah von Sarahsandhofer.at, Anita von Gailtalontour.com und Melanie von urlaubsgeschichten.at.

Wie Weihnachten...

Am Programm stand ein Hüttenabend auf der Loosbühelalm inkl. „Hutessen“ (ist wie pyramidenförmiges Raclette) und einem sehr interessanten Vortrag von Karina und Regina zum Thema Räuchern mit Kräutern. Jedes Kräutlein hat seine eigene Wirkung und somit macht Räuchern nicht nur zu Weihnachten Sinn. Wer daran glaubt,  kann so schlechte Energien vertreiben und Platz für positive Gedanken machen oder mit stimmungsaufhellenden Gerüchen das eigenen Gemüt erfreuen. Dann wars plötzlich wie an Weihnachten - denn Quelle.at stellte zahlreiche Kameras und smartphonetaugliche Gadgets zur Verfügung, die im Zuge der drei Tage ausgiebig getestet werden sollten. Die nächsten Stunden wurde ausgepackt, ausprobiert und ausgetauscht.

Aualm im Großarltal

Rausgehen – sammeln – verarbeiten – genießen…

Bei perfektem Wanderwetter ging es am nächsten Tag auf die nächste Alm, wo uns Barbara Lainer rund um ihre Aualm den wilden Schnittlauch zeigte. Da die Mittags-Brettljause noch mehr Zutaten brauchte, sammelten wir unter fachkundiger Anleitung von Barbara Fichtenwipfel, Rotklee, Frauenmantel, Gänseblümchen, Storchenschnabel,…! Gemeinsam mit Butter und Topfen ergab sich daraus die perfekte Ergänzung zum frischen Bauernbrot und zur Käsejause.

Eine perfekte Kombination – Öl, Wachs und Blütenblätter

Gesättigt, gestärkt und voller Kräuterwissen ging es weiter zu Elisabeth Heigl von der Arler Naturkosmetik. Gemeinsam mit ihr durften wir ein Massageöl, eine Lippencreme und ein Duschgel herstellen. Stolz wie ein 6-jähriger am ersten Schultag, waren wir auf den selbstgemachten Inhalt unserer Tiegel. Es ist faszinierend wie hier weniger doch mehr ist. Einige hochwertige Zutaten – Öle, Blüten, Kräuter – aus der Natur sind die Basis für großartige Produkte.

Brennofen

Von fest zu flüssig…

Im Tal der Almen gibt es aber nicht nur Kräuter, Naturkosmetik und Hütten – auch einem der besten Schnapsbrenner im Großarltal haben wir einen Besuch abgestattet. Zahlreiche Auszeichnungen schmücken die Wand von Josef Taxers Schnapskeller. Hier am Untergollegghof werden Zirben, Äpfel, Holunder, Birnen und Walcholder zu feinen Verdauungshelfern verarbeitet. An diesem Abend wurde aber nicht nur verkostet, sondern auch gelernt. Für alle die es nicht wissen – den Vorlauf bei der Schapserzeugung kann man nicht trinken – es muss auf den Mittellauf gewartet werden. Um diesen zu erkennen, benötigt man viel Erfahrung und viel Zeit zum Verkosten. Damit uns der Schnaps nicht zu Kopf steigt, wurde von Elisabeth Gruber vom Gut Grub/Schiedsteinbauer ein Traum von Jause aufgetischt. Frischkäsebällchen mit Schnittlauch, Kürbiskernen und Kräutern. Schinken und Speck. Brot und Butter. Mein absolutes Highlight war die Topfen-Kräuter-Roulade mit Kräuterbutterfülle.

Der bäuerliche Gästering Großarltal

Familie Lainer vom Bauernhof Haarlehen, Familie Fischbacher vom Feriendorf Holzlebn, Familie Hettegger vom Unterviehhausbauer und Familie Lainer vom Biobauernhof Aubauer haben dafür gesorgt, dass die Blogger eine geruhsame Nacht im Großarltal hatten.