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Die Thomasnacht – Die längste Nacht und der kürzeste Tag des Jahres

In der besinnlichen Adventzeit gibt es viele schöne Bräuche, die von Generation zu Generation überliefert werden. Die so genannte „Thomasnacht“ vom 21. auf den 22. Dezember ist die längste Nacht des Jahres und damit gehen einige Traditionen einher. Die Thomasnacht ist gleichzeitig die Wintersonnwende – die Tage werden wieder länger und die Nächte kürzer. Am Thomastag erreicht die Sonne ihren niedrigsten Stand über dem Horizont und es gilt der Spruch „Ab dem Thomastag wächst der Tag um einen Hahnenschrei“. 

Früher waren in der Thomasnacht Orakelspiele bei jungen Menschen sehr beliebt, die die nächste Hochzeit oder baldigen Reichtum im Traum vorsagen sollten. Der 21. Dezember wird nämlich auch der Gedenktag des ungläubigen Thomas genannt, da dieser nicht an die Auferstehung Jesu geglaubt hat, aber als ihm Jesus im Traum erschien und er seine Finger auf die Wunden legen konnte, war er überzeugt. 

Ein weiteres Brauchtum in der Thomasnacht, das vor allem in Kärnten eine große Rolle spielt, ist das so genannte „Zaunstecken zählen“. Auch hier blickt man wieder in die Zukunft und lässt sich das Aussehen seiner nächsten Liebe voraussagen. Man sagt eine Zahl und zählt dann von der Zauntür aus nach rechts die Zaunstecken ab. Das Aussehen des Zaunsteckens gibt Auskunft wie die zukünftige Geliebte aussehen wird. Viele weitere Bräuche wie zum Beispiel das Werfen der Pantoffel oder die Deutung der Apfelkerne nach dem Aufschneiden des Apfels dienen ebenfalls dazu, den zukünftigen Partner oder die zukünftige Partnerin fürs Leben zu finden.  

Wer sich im nächsten Jahr über einen Geldsegen freuen will, der sollte in der Thomasnacht Silbermünzen ins Waschbecken geben und damit waschen. 

Die Thomasnacht ist mancherorts die erste Raunacht. Die zwölf Raunächte beginnen je nach Region entweder in der Thomasnacht oder am 25. Dezember und reichen dann bis Neujahr oder bis zum Dreikönigstag. In jenen Nächten steht das Tor zur Anderswelt offen und man bleibt abends lieber im Haus um auf keine finsteren Gesellen aus dem Jenseits zu treffen. Auf vielen Höfen werden in den Raunächten die Gebäude mit Weihrauch ausgeräuchert um das Böse zu vertreiben und wieder Platz für das Licht zu schaffen. 

Haben Sie in der Thomasnacht schon mal in die Zukunft geblickt?

 

 


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