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Steiermark
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Ausseerland, Salzkammergut, Gesäuse

Die Tracht, das Dirndl sollte man sich in dieser Region nicht nur zu- sondern auch „anlegn“, also anziehen. Denn nicht umsonst bezeichnet man dieses Gebiet auch als Österreichs Trachteninsel.

Vor allem das Ausseerland ist untrennbar mit Trachten und Landhausdirndl verbunden – Gäste und Einheimische pflegen gleichermaßen diese volkskulturelle Kleidungsformen. Die steirische Männertracht hat sich in ganz Österreich durchgesetzt: nicht umsonst spricht man beim grau-grünen Rock mit passender Hose ganz einfach vom „Steirer“. Reizvoll in die Landschaft gebettet liegen der Grundlsee oder der Altausseer See. Bezeichnend für diese Region sind nicht zuletzt die wild wachsenden Narzissen, denen im Spätfrühling alljährlich das große Narzissenfest gewidmet ist. In der Winterzeit, konkret um den Hl. Nikolaustag am 5. Dezember, beeindruckt das traditionelle Nikolausspiel, ein bäuerliche Form vom „Jedermann“, in Bad Mitterndorf. Das Gesäuse im nordöstlichen Ennstal hat in Johnsbach Österreichs ältesten Bergsteigerfriedhof. Der Wildbestand in dieser Region ist nicht nur reichhaltig sondern auch schmackhaft. Das zeigt sich im ausgewiesenen Genuss „Gesäuse Wild“, verarbeitet etwa in Form der Wildleber-Pastete oder im Hirsch-Punkerl (eine Art Dauerwurst). Das Kloster Admont hat nicht nur die weltgrößte Klosterbibliothek sondern auch einen eigenen Spruch: „Stell dein Leben auf lautlos und höre“. Dieser Spruch kann auch erweitert auf diese Region der Steiermark übertragen werden: „Stell dein Leben auf lautlos, höre, sehe und staune“.