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Wirtschaft

Österreich gilt zwar weltweit als dynamisches Industrieland, jedoch sichert der Dienstleistungssektor mit starken Branchen wie Handel und Tourismus längst schon einen großen Teil des heimischen Wohlstands. Klein und fein lautet allerorten die Devise in Österreichs Wirtschaftslandschaft ...

 

Österreich ist wirtschaftlich hoch entwickelt und verfügt über einen bedeutenden Dienstleistungssektor, der rund zwei Drittel zum Bruttoinlandsprodukt von 232 Mrd € beiträgt. Der Industrie-Anteil am BIP liegt bei etwa einem Drittel, die Landwirtschaft trägt mit 2 % zum BIP bei. Mit einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt von über 27.000 € gehört Österreich zu den wohlhabendsten EU-Staaten

 

Energie – Wasser auf die Mühlen der Industrie
Rund ein Drittel des österreichischen Energieverbrauchs wird von der heimischen Energiewirtschaft abgedeckt, die den Bedarf bis zu 70 % aus erneuerbaren Energien wie Wasserkraft gewinnt. Die Industrie, die nach wie vor als Hauptmotor heimischer Wirtschaftsentwicklung gilt, ist mehrheitlich klein- und mittelständisch strukturiert. Dennoch besitzt Österreich einen der weltweit größten Industriesektoren mit enormer Dynamik: So konnte die Industrieproduktion von 1995 bis 2003 nominell um 28% auf ein Volumen von 90,9 Mrd € gesteigert werden. Den höchsten Anteil an der Gesamtproduktion hatte im Jahr 2003 mit 11,4 Mrd € die Maschinen- und Stahlbauindustrie vor der chemischen Industrie (10,6 Mrd €) sowie der Elektro- und Elektronikindustrie (10,2 Mrd €).

 

Service mit Charme – Dienstleistung der Spitzenklasse
Der Dienstleistungsbereich ist der am schnellsten wachsende Wirtschaftssektor. Im Handel, der 13 % zum BIP beiträgt, arbeitet rund ein Sechstel der drei Millionen unselbständig Erwerbstätigen. Zu den größten Branchen des Landes zählt der Tourismus: Seine rund 220.000 Mitarbeiter in 40.000 Betriebe erbringen 10 % der Wirtschaftsleistung. 2004 verzeichnete der heimische Tourismus insgesamt 117 Mio Übernachtungen.

 

Der Feinkostladen Europas
7,5 Mio. ha der Fläche Österreichs werden landwirtschaftlich genutzt, die Rinderhaltung trägt 30 % zur bäuerlichen Wertschöpfung bei. Mit 18.500 Bio-Betrieben liegt Österreich an der EU-Spitze und hat sich erfolgreich als "Feinkostladen Europas" positioniert. 47 % des Staatsgebietes ist mit Wald bedeckt, der jährlich um ca. 5.100 ha wächst. Neben der Wasserkraft spielt Holz als erneuerbarer Energieträger eine immer wichtigere Rolle.

 

Export als Sport: Wein & mehr ...
Als kleines, aber feines Weinbauland hat Österreich internationalen Ruf: Rund 32.000 Betriebe produzieren auf einer Anbaufläche von 48.000 ha durchschnittlich 2,5 Mio. Hektoliter Wein pro Jahr. Gegenwärtig ist die österreichische Weinbaufläche zu drei Viertel mit Weißwein- und zu einem Viertel mit Rotweinreben bestückt. Als Exportware schreibt österreichischer Wein immer wieder Erfolgsgeschichte.

 

Überhaupt gilt der Export als einer der wichtigsten Konjunkturmotoren. Ausgeführt werden vor allem Maschinen, Straßenfahrzeuge, Papier und Kartonagen, Metallwaren, Eisen und Stahl, Pharmazeutika, Telekomgeräte und Textilien, wobei die Top-10-Exportprodukte zwei Drittel des Ausfuhrvolumens ausmachen. Wichtigster Exportmarkt ist die EU, insbesondere Deutschland, 15 % der Exporte gehen nach Übersee.

 

Quellen:
- Österreich. Konkret. Daten & Fakten (Broschüre des Bundespressedienstes): www.austria.gv.at
- Statistik Austria: www.statistik.at