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Tirol – Mitte

In Tirols Mitte treffen die Lebenslust der Unterinntaler und die Sturheit der Oberländer aufeinander: Eine gelungene Durchmischung, die sowohl in der Landeshauptstadt Innsbruck, als auch in der Umgebung zu spüren ist.

Die Stadt Innsbruck ist Metropole von Tirol, zugleich aber hat sie sich trotz der inzwischen weltbekannten architektonischen Bauwerke wie Hungerburgbahn oder Sprungschanze einen gewissen ländlichen Charme erhalten. In nur ganz wenigen Kilometern, also auch zu Fuß erreichbar, finden sich ländliche Siedlungen wie etwa Thaur, die als der erweiterte Garten von Innsbruck bezeichnet werden. Hier hat nicht die städtische Verwaltung, die Landesbürokratie das Sagen, sondern die Landwirtschaft. Dementsprechend zeigen sich auch die Orte in ihrer baulichen Gestaltung – alte große Höfe zeugen von (zumindest früher) immens wichtiger Bedeutung der bäuerlichen Kultur. Aber auch in den etwas weiter abseits gelegenen Orten nimmt die regionale Volkskultur breiten Raum ein. Das Fastnachtsbrauchtum wird hier ebenso wie das Krippenwesen, das Trachtengut oder das regionale Sommerfestwesen gepflegt. Weltoffenheit zeigt man schon über Jahrhunderte im Wipptal, das nach wie vor das „Tor zum Süden“ über den Brennerpass ist, das Stubaital punktet mit einem breiten Tourismusangebot ebenso wie das Mittelgebirge südlich von Innsbruck. Wer einmal hier war kann leidvoll das alte Volkslied anstimmen: „Innsbruck, ich muss dich lassen...“.

Volksmusik und Sangesfreude prägen den Menschenschlag, insbesondere im Zillertal, wo es österreichweit die größte Dichte an volks- und volkstümlichen Musikanten gibt. Die Zillertaler Nationalsänger trugen das Lied „Stille Nacht, Heilige Nacht“ in die Welt hinaus – und nach wie vor wird im Unterland das Kulturgut der Volksmusik mit Freude gepflegt.