Achten Sie besonders auf: (Teil 3)

Wir haben hier wieder einige Punkte aus dem Kriterienkatalog bzw. Anregungen, die wir direkt von Gästen erhalten haben, oder die im Gespräch mit Ihnen bei Betriebs-Beratungen aufgetaucht sind, herausgegriffen. Bitte nehmen Sie sich ausreichend Zeit und lesen Sie Punkt für Punkt in Ruhe durch. Vielleicht ist auch für Sie das eine oder andere dabei, das Sie ergänzen, ändern oder verbessern möchten.
 
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Herzliche Gratulation!

Wenn der Urlaubsgast bereits gebucht hat bzw. bei Ihnen am Betrieb ist, dann gratuliere ich Ihnen herzlich – Sie haben bis jetzt alles richtig gemacht. Es ist nämlich gar nicht so einfach einen Gast auf sich aufmerksam zu machen und dann auch noch von seinem Angebot zu überzeugen. Jetzt ist es wichtig, den Gast so zu "fesseln", dass er sich wohl fühlt und Ihren Betrieb auch an Freunde, Bekannte, usw. weiterempfiehlt.

Hier einige Überlegungen, wie Sie den Gast von sich und Ihrem Betrieb/Angebot überzeugen:

 
Der erste Eindruck zählt:

Bestimmt kennen Sie den Spruch „Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck“. Und es stimmt: innerhalb eines Sekundenbruchteils verschafft sich der Gast den „ersten Eindruck“ und bildet sich eine Meinung. Dieser Prozess geschieht zwar in den meisten Fällen unbewusst – aber wenn man weiß, worauf man achten muss, kann das sehr hilfreich sein.
 
1) Gegebenheiten vor Ort:
Punkto „Beschilderung bis zum Betrieb“ haben wir schon kurz in der Newsletter-Ausgabe 1-2011 berichtet. Wenn der Gast nun beim Hof/Haus eintrifft, ist es notwendig, dass er auch hier eine gewisse Infrastruktur vorfindet. Dazu zählt auch, dass es eine gepflegte Möglichkeit gibt, das Auto abzustellen. Im Optimalfall ist der Platz klar als „Gästeparkplatz“ gekennzeichnet. (Und außerdem vermeiden Sie dadurch, dass ein Gast ungewollt eine Aus-/Einfahrt blockiert.)

2) Wie trete ich dem Gast gegenüber:
Generell gilt (sofern mit dem Gast nichts anderes vereinbart wurde), dass der Vermieter, die Vermieterin oder zumindest eine Person, die mit dem Betrieb vertraut ist, bei der Ankunft des Gastes anwesend ist. Achten Sie dabei besonders auf ein gepflegtes Aussehen, die Kleidung, die Stimmung, etc. und nehmen Sie sich ausreichend Zeit. Bieten Sie dem Gast ein Begrüßungsgetränk an und geben Sie ihm einen kurzen Überblick über Ihr Haus und die Gebräuche. Wer bereits eine gewisse Zeit vermietet, weiß ganz genau, ob ein Gast lange Erklärungen möchte, oder mit einer kurzen Übersicht auskommt. Dies erkennen Sie auch sehr schnell, wenn Sie bewusst auf Mimik, Gestik und Körperhaltung des Gastes achten.

3) Was sieht der Gast zuerst:
Stellen Sie sich einmal die Frage: „Was sieht der Gast zuerst, wenn er aus dem Auto aussteigt“. Feng Shui Berater und Gartenplaner weisen immer wieder darauf hin, dass der Eingangsbereich die Visitenkarte des Hauses darstellt. Ich behaupte sogar, dass es weit über den Eingangsbereich hinaus reicht. Wie sieht es mit der Pflasterung des Parkplatzes, dem Weg bis zur Eingangstüre, der Fassade, dem Vorgarten, eventuellen Zusatzgebäuden (z.B. Stall, Wirtschaftsgebäude, Garage, Scheune, Gartenhütte, ...) aus?
  

 
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