Teil 6/11 - Aus der Kräuterecke...


Jeder von uns kennt die Mariendistel als hilfreiche Pflanze bei Leberkrankheiten. Ihre Wirkstoffe unterstützen das Organ bei der Entgiftung und fördern die Leberzellenbildung.

 

Doch wie kamen eigentlich die weißen Streifen auf die Blätter der Mariendistel? – Das werden wir in der folgenden Geschichte erfahren….

 

Die Mariendistel

 

Als die heilige Familie auf der Flucht vor den Häschern des Herodes nach Ägypten war, geriet sie einmal in höchste Bedrängnis. Die Häscher kamen immer näher, weit und breit war keine Hütte, in der sie sich verstecken hätten können und das Jesuskind begann vor lauter Hunger zu schreien. Der arme Josef wusste nicht mehr aus noch ein und geriet in Panik. Er trieb den Esel zur Eile, in der Hoffnung, schneller weiterzukommen. Doch der Esel, auf dem Maria mit dem Jesuskind saß, blieb daraufhin störrisch stehen. Josef versuchte, ihn weiter zuziehen und wusste nicht, was er tun sollte. Manchmal sind aber die Esel die Gescheiteren. Er lenkte seine Schritte in ein hohes Distelgestrüpp und Josef musste widerwillig folgen. Das Gestrüpp war recht hoch, so dass sie alle vor den Blicken der Verfolger geschützt waren. Maria konnte das Jesuskind in aller Ruhe stillen und der Esel fand ein paar junge, zarte Disteln gegen seinen Hunger.

 

Als das Jesuskind nun satt und zufrieden im Arm der Mutter einschlief, liefen ein paar der Tropfen der Milch an seinem Kinn herunter und fielen auf die zarten Distelblätter. Seit jener Zeit hat diese Distel weiße, wie von verlaufender Milch aussehende Streifen auf ihren Blättern und wird Mariendistel genannt. Und dass so eine Distel besonders heilkräftig sein muss, versteht sich von selber!

 

Quelle: Geschichten von Blumen und Kräutern – Ein Märchenbuch für Jung und Alt von Miriam Wiegele

 



Mariendistel



 
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