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Winter
Kärnten
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Ein Kärntnerlied zur Weihnachtszeit

„Schean still fallt da Schnea,
is de Welt wia a Tram.
De Weihnacht blüaht auf
in da Stubm daham.“

Diese Liedstrophe ist vom KÄrntner Mundartdichter Gerhard Glawischnig. Nur wenigen Poeten war die schwermütige Kärntner Seele so tief vertraut wie ihm, dem evangelischen Pfarrer. Mit schlichten Worten erzählt er von diesem wunderbaren Ur-Weihnachtsgefühl:Draußen die unwirtliche, unwirkliche Welt, drinnen, in der gemütlichen „Stubm“, Heimat und Geborgenheit.

Vertont wurde das Gedicht von Günther Mittergradnegger. Heute gehört dieses Volkslied zum Repertoire jedes Singkreises und wird in so mancher Stube eines Urlaubsbauernhofes zur Weihnachtszeit gesungen. Schean still fallt da Schnea, schön still fällt der Schnee...
Hier noch die zweite Strophe (mit ein wenig Übersetzungshilfe):

 

„Wia tiafa (je tiefer) de Nacht is,
wia gliachta (je heller) da Schein.
Du, himmlisches Kind,
möcht dei Krippale sein.“

(Aus "Seind umadum Brünnlan", Verlag Heyn)

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