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Kirschblüten zur Winterzeit

„Margareta mit dem Wurm, Barbara mit dem Turm, Katharina mit dem Radl, das sind die drei heiligen Madl" – so sagt der Volksmund und meint damit die Hl. Margareta von Antiochien, die Hl. Katharina von Alexandria und die Hl. Barbara, deren Fest heute gefeiert wird.
Das „heilige Madl“ hatte in Kärnten immer schon ein hohes Ansehen. Barbara ist die Schutzpatronin der Bergleute und der Bergbau brachte Kärnten Jahrhunderte lang  wirtschaftliches Wohlergehen. Gold, Silber und EiseN waren die „Devisenbringer“. Das Gold der Tauern, das Silber aus Meiselding, das Eisen aus Hüttenberg.

Barbara war eine Tochter aus reichem Haus. Sie trat zum christlichen Glauben über und wurde dafür sogar vom eigenen Vater verfolgt. Auf der Flucht blieb sie mit ihrem Kleid an einem Kirschzweig hängen. Sie brach den Zeig ab und stellte ihn ins Wasser. Dort begann dieser zu blühen – mitten im Winter!

Deshalb schneiden heute, zu Barbara, die Bäuerinnen in Kärnten Zweige vom Obstbaum und stellen sie in die Vase. Wenn diese bis Weihnachten blühen, so bringt das Glück und Segen. Und (so hieß es früher) für ledige Töchter würden im kommenden Jahr die Hochzeitsglocken läuten.Vielleicht sollte man das Image der Hl. Barabra ein wenig modernisieren und sie auch zur Schutzpatronin von parship und anderen Partnerbörsen im Internet küren!

N Ä K R