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Teuflisch, teuflisch dieser Krampus

Im Alpenland, dort wo die Nächte rau sind und die Burschen aus hartem Holz geschnitzt, hat in diesen Tagen um den 5. Dezember ein finsterer Geselle Hochsaison: der Krampus.  Er ist ein Kumpan des Höllenfürsten. Er trägt ein Gewand aus Ziegenfell und eine furchterregende Maske aus Holz. Er scheppert mit Kuhglocken und rasselt mit Eisenketten. Er jagt Groß und Klein gehörig Schrecken ein. Und er hat einen Herrn: den Heiligen Nikolaus.
In die Städte kommt der Bockfüßige in Gruppen. Das sind die behördlich genehmigten und perfekT organisierten Krampusläufe. Jede größere Stadt in Kärnten hat so einen höllischen Event. In die Privathäuser wird der Teuflische nur als Begleiter des Heiligen Nikolaus eingelassen.

Der Krampus als Kinderschreck? Nicht nur. Anno dazumal war es noch anders. Der Klagenfurter Volkskundler Prof. Dr. Günther Biermann: „Der Krampus war ursprünglich eine Furchtgestalt für Erwachsene. Zusammen mit dem Nikolaus diente er der Katechisierung der Landbevölkerung. Glaubensfragen und moralisches Verhalten wurden geprüft. Anschließend wurde belohnt oder bestraft.

Wir von "Urlaub am Bauernhof in Kärnten" empfehlen: Essen Sie den Krampus doch einfach auf! Entweder den Zwetschkenkrampus (den aus Dörrpflaumen) oder den Kramperl aus Briocheteig mit Augen aus Rosinen.

 

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