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Der Reindling hat immer Saison!

 

Kein Festtag in Kärnten ohne echten Kärntner Reindling! Wer denkt, dieser Germguglhupf (für unsere deutschen Gäste: Napfkuchen aus Hefeteig) würde im Kärntnerland nur zur Osterzeit gebacken, der irrt. In Kärnten hat der Reindling immer Saison. Und es gibt so viele original Reindlingrezepte wie es Reindlingbäckerinnen gibt. (Das gilt übrigens auch für die beliebten Kärntner Kasnudln – Nudelteig mit Quarkfülle).


Weizen (Kärntnerisch „Wazn“) war früher das Getreide für die „feinen“ Tage. Der Reindling heißt daher mancherorts auch der „Wazane“. Der Name Reindling wiederum kommt von der „Rein“ (Kochgeschirr, Kasserolle, niederes Backgefäß), in welcher ihn die Bäuerin ins Rohr schob. Das Reindlingbacken war keine aufwändige Angelegenheit. Es lief so nebenher mit, neben Suppe und Braten, Knödel und Kraut. Also gab es auch kein großes „Gscher“ (Sorge) ums G’schirr. Das nächstbeste ofenfeste Reindl wurde verwendet.


Erst später entstanden die wunderschönen Keramikformen, die man heute kaufen kann. Viele tragen das Christuszeichen IHS auf dem Boden. Ursprünglich wurden die Formen mit dem Zapfen (Guglhupfformen) nur für den Hochzeitsreindling verwendet. Heute ist das die beliebteste, weil dekorativste Form. Und keine Sorge: Auch ohne Keramik, einfach nur in der normalen Kuchenform, gelingt der Kärntner Reindling! Probieren Sie es einfach aus. Ein Originalrezept finden Sie morgen in unserem Adventkalender.


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