Merkliste [0] sprachwahl
bisher keine Einträge
 / 
Winter
Kärnten
ajax-loader

Bitte warten
Infos

Strohsterne für das Christkind!

Es gibt keinen passenderen Schmuck für den Weihnachtsbaum als Strohsterne. Schließlich lag das Christuskind nicht in einer Wiege, sondern in einer Krippe: „Da liegt es, das Kindlein, auf Heu und auf Stroh. Maria und Joseph betrachten es froh…“

Stroh wärmt, aus diesem Grund schliefen die Menschen früher auf Strohsäcken. Stroh hatte der Bauer immer zur Hand. Es wurde frisch geschnitten und in grobes Hausleinen gefüllt. Fertig war die Naturmatratze.

Stroh ist ein Symbol für Naturverbundenheit. Deshalb basteln die Bäuerinnen von „Urlaub am Bauernhof in Kärnten“ auch so gerne StrohstErne mit ihren Gästen. Die Strohalme werden eingeweicht (manchmal auch gebügelt), in die richtige Länge geschnitten und kunstvoll zu Sternen gebunden. Traditionellerweise mit einem roten Faden. Alleskleber war in der Machlkammer unbekannt. Die Machlkammer (kommt von machen) war der Handwerksraum des Bauern. Eine solche original Machlkammer kann man im Landwirtschaftsmuseum von Schloss Ehrental in Klagenfurt besichtigen. Und dabei eine originelle Entdeckung machen, die auch mit Weihnachten zu tun hat: Aus der Spitze vom Christbaum fertigte der Bauer nach dem Fest einen Holzquirl für die Bäuerin. Damit wurden die Rühreier verquirlt! 

Strohsterne, Nüsse, rote Äpfel und Kerzen, so schmückten die Bauern früher ihren Baum. Und hingen ihn an die Decke – weil es meist nicht genug Platz in der guten Stube gab!


T E A T V A Ä N N E K R N D A E M B U