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Winter
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KRÄUTERBAUERNHOF

Kräuterbauernhof

Gegen Wintermüdigkeit ist ein Kraut gewachsen 

Ein Kräuterbauernhof im Winter? Es gibt genug zu tun: Jetzt werden die Kräuter, die im Sommer gesammelt worden sind, zu Tees, Cremen, Schnäpsen und Gewürze verarbeitet.

Die Verwandlung zur Kräuterhexe geht ganz schnell. Auf einem Kärntner Kräuterbauernhof lernt und erfährt man alles, was man für eine waschechte Kräuterhexe braucht. Die alten Bauersleute kennen die Kräuter und ihre Wirkung, sammeln sie selbst aus dem Garten von der Wiese und im Wald. Sie haben das alte Wissen seit Generationen weiter getragen und können viel erzählen. Sie holen Tipps und Tricks aus der Kräuterkiste, angereichert mit modernen Erkenntnissen und neuen Studien.

Wer glaubt, dass ein Kräuterbauernhof nur im Sommer Saison hat, irrt. Im Winter ist die Zeit, die im Sommer und Herbst gesammelten und gut getrockneten Kräuter zu verarbeiten. Zu Kräutertees, die alle ihre Funktion haben, zu Gewürzen, zu Cremen, Salben Ölen und duftenden Sträußen. Über Jahrhunderte überlieferte Teemischungen werden jetzt zusammen gezaubert, denn wie heißt doch die Bauernweisheit: „Gegen alles ist ein Kraut gewachsen:“

Tees, die mit Honig gesüßt, für einen guten Schlaf sorgen oder Müde am Morgen munter machen. Kräutermischungen, die Bauchgrimmen vertreiben. Schönheitstees, die entschlacken, entwässern und die Haut klären. Die Bäuerin erklärt ganz genau, welches Kraut dafür gewachsen ist.

Die Tees werden später in gemütlicher Runde verkostet – jedem sein Lieblingstee zusammengestellt. Der Bauer brennt einen Schnaps mit einer Geheimmischung aus 16 verschiedenen Kräutern. Man kann ihm dabei helfen, aber das Rezept verrät er nicht. Nur so viel: Nach einem opulenten Mahl renkt er den Magen wieder ein, als wäre nichts gewesen.

Am Kräuterbauernhof erfährt man auch viel übers richtige Würzen und Kochen. Zum Beispiel lernt man bei der Hausfrau „Kärnternudel-Krendln“ (eine Art des Teigverschließens), das in Kärnten den jungen Frauen erst den Freibrief zum Heiraten verleiht. „A Diandle, das nit krendln kann, kriagt kan Mann.“

In dicken Sträußen wurden im Herbst Rosmarin, Lavendel, Thymian, Liebstöckl gebunden und zum Trocknen aufgehängt. Fein zerrieben, werden im Winter daraus Würzsalze gemixt und Duftsäcke mit getrockneten Lavendelblüten gefüllt. Damit der intensive Duft die Motten aus den Schränken vertreibe. Es gibt also auch im Winter genug zu tun.

Das neue Wissen wird die ganze Familie entzücken.Kinder werden mit Begeisterung Kräutercremen und Duftwässerchen rühren und mixen und ihr eigenes Kräutersalz komponieren, das dann am Braten zu Hause, an ausgelassene Urlaubstage erinnert.

Zum Beispiel an die entspannenden Kräuteraufgüsse in der Biosauna, die Massagen mit selbstgemachtem Lavendelöl oder an die perfekt gekrendelten Kärntner Nudeln, die mit getrocknetem Keferfil (Kerblkraut) und brauner Minze gefüllt sind. Wenn an einem langen Winterabend alle um einen Tisch versammelt sind und die Bäuerin die dampfenden Nudeln mit brauner Butter aufträgt, ist das kulinarische Fest am Kräuterbauernhof perfekt.

Die Besonderheiten unserer Kräuterbauernhof:

Kräuterbauernhof
  • Kräuterspezialisten mit einem beschriebenen und thematisch gegliederten Kräutergarten
  • Kräuterbücher, Fotobände , Kochbücher oder div. Fibeln
  • Kräutererlebnisse wie Vorträge, Führungen, Kochen etc.
  • geführte Kräuterwanderungen
  • spezielle Kräuterangebote für Kinder
  • Kräutergeschenke für Gäste
  • Ausstattung und Dekoration im Sinne von Kräutern
  • Kräuterprodukte (optional) wie Kräutertees, Heubäder, Cremen, Salben, Kräuterbäder...
Kräuterbauernhöfe im Winter