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Winter
Kärnten
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REGIONALE BEWIRTSCHAFTUNG

Kärntnerland ist Alpenland

Im Süden die Karnischen Alpen und die Karawanken, im Westen und Norden die Tauern, im Osten Koralm und Packsattel – und mittendrin über tausend Seen und Teiche, weite Ebenen, lange Täler. Keine Gegend in Österreich ist geologisch so abwechslungsreich wie Kärnten.

An diese verschiedenen Bedingungen haben sich die Bauern seit Jahrhunderten gewöhnt, gewöhnen müssen. Sie bewirtschaften, oft noch mit der Sense, steile Berghänge. Von der Asten, einem Hochtal nahe dem Großglockner, heißt es augenzwinkernd, die Bauern müssten die Erdäpfel beim Setzen in der Furche festnageln, so steil ist es dort! Andererseits bearbeiten Kärntner Bauern mit modernsten Maschinen die fruchtbaren weiten Täler Die Streuobstwiesen im Lavanttal sind Legende! Mancher Bauer betreibt Fischzucht im eigenen Teich, viele haben ein Stückchen Wald, manchmal sogar mit Jagd.

In Kärnten  hat die Almwirtschaft seit jeher eine große Bedeutung. Hier ist der Bauer noch Landschaftspfleger im ursprünglichen  Sinn: Die Kühe werden auf die Alm getrieben, und auf vielen Almen sieht noch eine Sennerin oder ein Senner nach dem Vieh. Das bedeutet: Es gibt köstlichen, unverfälschten Almkäse! Auch die Schafe fühlen sich wohl im Bergland. Sollten Sie bei Ihren Wanderungen einmal dem Kärntner Brillenschaf begegnen (Es hat ein weißes Fell und schwarze Flecken um die Augen – daher sein Name), dann sollen Sie wissen, dass diese alte Haustierrasse von Kärntner Bauern vor dem Aussterben bewahrt wurde.