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Winter
Kärnten
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DER BAUERNHOF

Kärntnerland ist Brauchtumsland

 

Man kann es ohne Übertreibung sagen: Die Bauern sind die Hüter des Brauchtums. Sie leben seit jeher im engen Kontakt mit der Natur. So entwickelten sich viele Bräuche, einerseits aus Dankbarkeit und Lebensfreude, andererseits zur Unheilabwehr. In Zeiten von Hagelschutzversicherung und Blitzableiter müsste man keine gesegneten Palmkätzchen gegen Gewitterschäden in den Ackerrain stecken – aber solche Traditionen haben sich als malerisches, gelebtes Brauchtum erhalten.

Das Kärntner Brauchtum zur Sommerzeit beginnt mit Ostern. Kärntnerland ist Osterland! Zuvor noch die Palmkätzchenweihe, das Widderopfer von Ötting, die stummen Passion von Tresdorf. Dann das Osterfest selbst mit der Fleischweihe für  Reindling (siehe unsere Rubrik „Küche & Keller“) und Schinken. Es folgen der Vierbergelauf, der Tanz um den Maibaum, das Kranzelreiten von Weitensfeld, die Kräuterweihe Mitte August, die Sonnwendfeiern und die vielen Kirchtage, ehe der Sommer mit den stimmungsvollen Erntedankfesten im Land ausklingt.

Mag Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser,  manches Wort im vorigen Absatz auch spanisch vorkommen, es ist garantiert kärntnerisch. Wenn Sie bei uns als Gast Urlaub am Bauernhof in Kärnten machen, so werden Ihnen Ihre Gastgeber das alles gerne erklären und noch viel mehr vom traditionellen Brauchtum erzählen.