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Die Weinbauregion Burgenland

Auf rund 14.000 ha beläuft sich die Fläche, auf der im Burgenland Wein angebaut wird. Der Weinbau wird durch das sonnige, pannonische Klima begünstigt. Besonders die Rotweine, und hier vor allem der Blaufränkisch, gedeihen in diesem Klima ausgezeichnet. Im östlichsten Bundesland wachsen die körperreichsten Rotweine Österreichs mit tiefer, fruchtbetonter Note.

Die Böden, auf denen die Rebstöcke wachsen, sind im Burgenland von höchst unterschiedlicher Qualität - sie reichen von leichten Sandböden bis hin zu schweren Tonböden.

Die Weinbaugebiete

Das Burgenland wird durch 4 Weinbaugebiete geprägt, deren natürliche Voraussetzungen erhebliche Unterschiede bieten. Das pannonische Klime wird besonders rund um den Neusiedlersee wirksam, während im Süden auch frischere Temperaturn dazukommen.

  • Neusiedlersee - das Weinbaugebiet erstreckt sich im Osten des Neusiedlersees von den Hügeln über die Weinstadt Gols bis in den Seewinkel. Die wichtigsten Weinbauorte sind Gols, Mönchhof, Halbturn, Podersdorf, Frauenkirchen, Illmitz, Apetlon und Andau. Die wichtigsten Rebsorten sind Welschriesling und Zweigelt.
  • Leithaberg/Neusiedlersee-Hügelland - das Gebiet am Westufer des Neusiedlersees mit den Orten Jois, Winden, Purbach, Donnerskirchen, Schützen, Oggau, Rust und Mörbisch verfügt über eine große Vielfalt an Weintypen. Es dominieren der Weißburgunder, der Chardonnay und der Blaufränkisch. Hier ist auch einer der berühmtesten Süßweine der Welt beheimatet, der Ruster Ausbruch.
  • Mittelburgenland - hier dominiert der Blaufränkisch. Daneben werden auch Zweigelt, Cabernet Sauvignon und Merlot angebaut. In den Weinbauorten Neckenmarkt, Horitschon, Deutschkreutz und Lutzmannsburg befindet man sich im Zentrum österreichischer Rotweinkultur.
  • Südburgenland - das kleinste der burgenländische Weinbaugebiete - auch "Weinidylle" genannt -  erstreckt sich von Rechnitz bis weit in den Bezirk Jennersdorf. Auch hier ist die Hauptweinsorte der Blaufränkisch, der von einer besonderen mineralischen Würze geprägt ist. In den Weinorten Eisenberg, Deutsch Schützen und Rechnitz entstehen neben dem Blaufränkisch auch fruchtige Welschrieslinge und Weißburgunder. Typisch für das Südburgenland ist auch der "Uhudler", ein Direktträgerwein, den es nur in dieser Region gibt.

 

In allen Weinbauregionen freuen sich die Weinbauern auf Ihren Besuch - kombinieren Sie den Weinkauf doch mit einem (Kurz-)Urlaub am Winzerhof im Burgenland!

Geschichte des Weinbaus im Burgenland

Das Burgenland verfügt über eine lange Tradition im Weinbau. Die ältesten Belege für den Weinbau in Österreich finden sich aus dem Jahr 800 v.Chr. im heutigen Burgenland. Auch hier haben in der Folge die Römer ihre Spuren hinterlassen.

Um 800 n. Chr. wird unter Karl d. Großen ein Weinbaukataster angelegt, in dem der Blaufränkisch als qualitativ hochwertige Rebsorte geführt wird. Ebenfalls schwer getroffen wurde das Burgenland von der Reblauskatastrophe in den Jahren 1870 bis 1890.

Im Jahr 1990 setzte eine Qualitätsentwicklung im Weinbau ein, die bis heute anhält.

 

Quelle: Österreich Wein Marketing; Weinbauverband Burgenland; Wein Burgenland.