Schnittlauch beliebtestes Gartenkraut


Schnittlauch (Allium schoenoprasum) gehört zur Familie der Liliengewächse und ist eng verwandt mit Zwiebeln und Porree. Er wird bereits seit dem Mittelalter als Würzpflanze verwendet.

Schnittlauch besitzt vielfältige gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe: Lauch- und Senföle sind für den aromatischen Geschmack verantwortlich, sekundäre Inhaltsstoffe wirken antibakteriell und antioxydativ. Schnittlauch gilt als appetitanregend und verdauungsfördernd, viel Vitamin C, verschiedene Fruchtsäuren und ein hoher Mineralstoffgehalt sind weitere positive Substanzen.

Der Anbau im Hausgarten ist denkbar einfach – bewährt hat sich der Zukauf von Jungpflanzen, die von März bis August im Garten ausgepflanzt werden können. Aber auch eine Direktsaat ist möglich – allerdings entwickeln sich die Sämlinge zunächst sehr langsam und es muss immer wieder konkurrierendes Unkraut entfernt werden. Vom Standort her ist Schnittlauch relativ flexibel, zu vermeiden sind extrem schwere Böden und sehr exponierte, trocken-heiße Standorte. Schnittlauch ist sehr winterhart und kann einige Jahre am selben Platz stehen bleiben. Er kann vier- bis fünfmal pro Jahr angeschnitten werden und treibt immer wieder durch.

Wichtig sind eine regelmäßige Wasserversorgung, hin und wieder eine Bodenlockerung zwischen den Pflanzen und eine kleine Nachdüngung nach dem Rückschnitt. Probleme mit Krankheiten und Schädlingen treten selten auf, sollten Falscher Mehltau oder Rost das Laub befallen, kann man sich durch einen Rückschnitt behelfen.

Lästig können die Larven des Lilienhähnchens sein – ein orangefarbener Käfer, dessen Nachkommen einzelne Blätter abfressen und bei starkem Auftreten die Ernte zunichtemachen können. Hier hilft nur, eine neue Anpflanzung durch abdecken mit Vlies oder Netz vor dem Zuflug der Käfer zu schützen.

Die Blütenbildung im Frühjahr steckt in der Natur der Pflanzen und ist bei überwinterten Stöcken nicht zu verhindern. Im Frühjahr gepflanzter Schnittlauch bleibt im ersten Jahr „blütenfrei“.

Quelle: Alfred Unmann (LK Tirol) Landwirtschaftliche Blätter Ausgabe 8/2013

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