"Schon g’heart? UaB schafft Mehrwert!" - Betriebsspiegel Oswalderhof

Blogartikel // 17. Nov. 2020
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Betriebsspiegel: Viktoria und Johann Obererlacher

Kategorie: Urlaub am Bauernhof mit Halbpension

Betriebsart: 14,5 ha Grünland (davon 6 ha Pacht), 32 ha Wald, Milchwirtschaft

Tiere: Rinder, Schweine

Produkte: Milch, Joghurt, Topfen, Frisch-, Schnitt-, Hartkäse, Speck, Schnittwurst, Hauswürste, Fleisch

Hofbesonderheit: Direktvermarktung, Ab-Hof-Verkauf

Die Familie Obererlacher zeigt, wie mehrere Standbeine perfekt kombiniert werden können

Eine zukunftsorientierte Landwirtschaft soll Arbeitsplätze generieren, die vor Ort befindlichen und Entwicklung regionaler Eigenarten beitragen. Das stiftet Identifikation mit dem Land, seiner Kultur und seinen Traditionen. Kein leichtes Unterfangen, das alles unter einen Hut zu bringen. Am Oswalderhof im idyllischen Obertilliach zeigt sich aber, dass es geht. Hier hat man schon früh erkannt, dass man mit der Vereinigung von Landwirtschaft, Tourismus und Direktvermarktung hohe Wertschöpfung erzielen kann. Die Familie Obererlacher vermietet seit den 60er-Jahren. Damals noch ganz klassisch mit ein paar Zimmern und Frühstück. Schon bald wurde Anfang der 70er-Jahre investiert, man traute sich den Schritt in das Gewerbe. Es entstand ein 30-Betten-Betrieb, einer der ersten mit Komfortzimmern und Zentralheizung.

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Gastgeber und Direktvermarkter

Johann ist leidenschaftlicher Gastgeber und Bauer. Mit der Hofübernahme 1995 hat er seinen erlernten Beruf als Elektriker aufgegeben und führt das Haus seither gemeinsam mit seiner Frau Viktoria als Pensionsbetrieb. Damit einher entwickelte sich auch die Direktvermarktung von Fleisch, Milch und Milchprodukten: „Fast alles, was bei uns am Hof wächst, findet den direkten Weg auf die Teller unserer Gäste“, betont der Betriebsführer. Basis der gediegenen Küche sind immer noch alte Rezepturen der 84-jährigen Oma. Sie steht noch gerne unterstützend zur Seite und freut sich daran, dass altes Wissen wunderbar mit der modernen Küche kombinierbar ist: „Wir kredenzen fast zur Gänze unser am Hof gewachsenes Fleisch. Gut die Hälfte unserer Milch wird als Rohmilch oder verarbeitet über unsere Pension und Ab-Hof vermarktet. Und was nicht von uns kommt, soll, sofern verfügbar, regional sein. Das ist unser Anspruch. Und unsere Gäste schätzen das sehr“, erzählt Johann stolz.

Eigene Käserei

Die professionelle Milchverarbeitung am Hof ist dem Bauer schon lange ein Herzensanliegen. Nun ist die Zeit endlich reif. Es wurde ein Käsereikurs absolviert und in eine Hofkäserei investiert. Das lang ersehnte Vorhaben, die eigene Rohmilch zu verarbeiten, ird seit heuer umgesetzt. Im Angebot sind Naturjoghurt, Topfen, Frisch-, Schnitt- und Hartkäse. Mit diesem bewussten Umgang mit heimischen Lebensmitteln wurde der Betrieb mit dem Siegel „Bewusst Tirol“ ausgezeichnet. Zweifelsohne ist man damit Vorbild für die regionsbewusste Tourismusbranche.

Professionelles Marketing

Und was hat das alles mit „Urlaub am Bauernhof“ zu tun? „Die Organisation macht gute Werbung für den bewussten, anspruchsvollen Gast. Man hat in den letzten zehn Jahren sehr an dieser Schraube gedreht und das unterstützt uns natürlich auf unserem Weg“, lässt Johann wissen. „Wir können unsere Stärken gut präsentieren und mit dem professionellen Marketing werden wir, besonders in Zeiten wie diesen, perfekt ins Schaufenster gerückt. Mithilfe des UAB-Buchungsportals sind wir über viele Kanäle direkt buchbar. Das System spart uns Zeit und Arbeit.“