Schafzucht, Mostheuriger & Naturidylle

Blogartikel // 26. Juli 2017
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Angekommen am Althammerhof

Ich lasse die Fenster meines Autos herunter und atme tief durch. Ein herrlicher Geruch aus taufrischen Wiesengräsern und “würziger Landluft” steigt mir in die Nase. Als ich aus dem Auto aussteige und schon die Stufen zum Hauseingang des Althammerhofes hinaufgehen will, meckert mich plötzlich eines der vielen Schafe in unmittelbarer Nähe an. Schmunzelnd drehe ich mich um .. und traue meinen Augen nicht. Hinter den kuschelig aussehenden Schafen auf der Weide liegt mir der Semmering sowie die UNESCO Welterbelandschaft Semmeringbahn in einer Schönheit zu Füßen, dass es mir den gerade wiedergewonnenen Atem raubt: “Ich wusste gar nicht, dass es einen solch zauberhaften, freien Blick auf den Semmering überhaupt gibt”, schwärme ich Gastgeber Julius Schneidhofer gegenüber. Selbiger lächelt, und lädt mich zu einem kurzen Spaziergang rund um den Hof ein, zeigt mir die Stallungen, den großzügigen Heurigenbereich und die gemütlichen Ferienwohnungen. “Von dort oben nämlich, etwas oberhalb unseres Hauses”, deutet er mir, “hast Du einen noch besseren Blick auf die umliegende Landschaft. Komm, ich zeig’s Dir.”

Neben Mostheuriger und dem liebreizenden Anblick der vielfältigen Schafrassen auf den umliegenden Schaf- und Obstbaumwiesen bieten die Schneidhofers auch einen hauseigenen “Schaf Gut Shop” an, in dem es sich wahrlich gut shoppen lässt: www.schafgut.at. Vom hauseigenen “SemmerGin” (ein gelungenes Wortspiel, das schmeckt!) über typische Schafwollprodukte, saisonalen Schafkäse oder Lammspezialitäten bis hin zu zahlreichen prämierten Edelbränden, Likören, Most & Säften reicht hier die genussvolle Palette. Begeistert bin ich, was auf 850 Metern über dem Meer im östlichen Alpenvorland so alles wächst und gedeiht: “Wir machen uns eine ganz bestimmte, klimatische Enklave zunutze”, schmunzelt Gastgeber Julius jetzt wieder. “Und zwar liegen wir am Zusammenfluss der letzten Ausläufer des heißen, pannonischen Steppenklimas im Osten, und dem kühlen, durch die ansteigende Berglandschaft bedingten alpinen Klima im Westen. Nur etwas weiter weg schon, wachsen keine Obstbäume mehr in solcher Vielfalt und Üppigkeit wie noch bei uns”, betont er stolz. Seinen Großeltern ist diese Vision zu verdanken, sich rechtzeitig auf Schafzucht & Obstbau spezialisiert zu haben – und damit das für die heutige Zeit typische “Alleinstellungsmerkmal” mühelos geschaffen zu haben. “Kommst’ halt mal zum Heurigen zu uns zurück”, zwinkert Julius mir noch zum Abschied zu. Denn selbiger ist die Fahrt, knapp eine Stunde von Wien, definitiv wert !