Die Ringelblumen aus Karins Kräutergärtlein

Blogartikel // 18. Jan. 2018
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Sanft zupft Bäuerin Karin Schabus die Blüten von der Ringelblume und legt sie vorsichtig in den Korb. Anschließend trägt sie die gelben Gesundheitsboten in die Küche. Dort steht auf dem alten Holzofen ein großer Topf mit gutem Fett. Dahinein kommen die Blüten. Bei milder Hitze geben sie ihre gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe ab.

Kräuterfee Karin kocht Ringelblumensalbe. Wenn du bei ihr in Bad Kleinkirchheim „Urlaub am Bauernhof in Kärnten“ machst, kannst du fleißig mitarbeiten. Als Dankeschön darf jeder einen Tiegel voll Salbe mitnehmen.

 
Bäuerin füllt getrocknete Blüten ab © Ernst Peter Prokop

Die Ringelblume, mit lateinischem Namen Calendula officinalis, gehört zu den bekanntesten Pflanzen in der Naturheilkunde. Sie wurde seit jeher zu Salben und Tinkturen verarbeitet. Sie wirkt entzündungshemmend und ist auf Grund der enthaltenen Flavonoide hilfreich bei Frauenbeschwerden.

Für Karin ist die Ringelblume eine wunderbare Sommersonnenblume. Und eine verlässliche Wetterprophetin. Wenn sie morgens ihre Blüten öffnet, bedeutet das: Heute wird ein sonniger Tag!

Außerdem: Beim Pflücken der zarten Blüten kann man durchaus ein wenig dem Aberglauben frönen. „Sie liebt mich, sie liebt mich nicht. Er liebt mich, er liebt mich nicht …“ – das lässt sich von diesem Heilkraut Blütenblatt um Blütenblatt erfragen…