Gesundheit:
Alles Gute von der Stute!

Blogartikel // 18. Jan. 2018
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Stutenmilch? Wie schmeckt sie? Wie gesund ist sie? Wo bekommt man sie? Lauter Fragen, die dir Michael Münzer, Bauer auf dem Hermannsberg von Bad St. Leonhard in Kärnten, beantworten kann. Schließlich melkt man hier seit über zwanzig Jahren die Stuten. Die Seniorbauern Ingrid und Fritz Münzer waren Stutenmilch-Pioniere. Monika und Michael traten in ihre Hufspuren.

 
Mädchen mit Pferd auf der Wiese © Tom Lamm

Stutenmilch ist ein Gesundheitselixier. In China galt sie schon vor 3.000 Jahren als Wundermedizin. Homer berichtet in der Ilias von den Pferdemelkern. Alexander der Große ließ seine Kämpfer Stutenmilch trinken – sie sollten dadurch unbesiegbar werden. Heute weiß es die Wissenschaft genau: Stutenmilch enthält antibakterielle und entzündungshemmende Bestandteile. Sie stärkt das Immunsystem und gilt als Heilnahrung, vor allem bei Hauterkrankungen (Neurodermitis!).

Man trinkt sie bei Störungen im Magen- und Darmbereich und gegen Husten, Schnupfen und Heiserkeit.

Bauer Michael: „Gäbe es keine Stutenmilch, man müsste sie erfinden!“ Mehrmals täglich werden auf dem Münzer-Hof die Haflinger-Stuten gemolken. Bäuerin Monika: „In der freien Wildbahn sind Pferde Fluchttiere. Ein volles Euter wäre hinderlich. Also wird die Milch für das Fohlen bei Bedarf produziert. Und wir können nach Bedarf melken.“

 

Welch friedliches Bild: Monika, die Stute und das Fohlen! Monika: „Man kann Stuten nur melken, wenn das Fohlen daneben ist. Die Stute braucht diesen innigen Kontakt. Pferde sind sehr sensible Tiere.“ Gerne kannst auch du dabei zusehen.

 
Bauer mit Pferd © Daniel Gollner

Wenn du bei der Familie Münzer Urlaub am Bauernhof machst, erwarten dich fern von der Alltagshektik auf einem weiten Talboden die romantischen Bischofhütten am Klippitztörl.

Drei Hütten mit viel Platz für Großfamilien (5 Schlafzimmer), autofreie Zone, absolut ruhig, urig (Kachelofen) und doch modern (Sauna). Wenige Meter neben der Skipiste.