Privat zu Gast im Gartenparadies der Familie Schabel-Zehetner im Mostviertel

Blogartikel // 03. Aug. 2017
Auf Facebook teilen
Auf Twitter teilen
Auf Google+ teilen

Stellt Euch vor, Ihr seid in einem Garten. Nicht irgendein Garten, nein. Ein Garten voller Licht und Leben. Mitten im Hochsommer. Dort summen die Bienen, da lässt sich ein Schmetterling auf Deiner Schulter nieder, kitzelt Dich leicht an der Haut. In der Hängematte vergisst Du die Welt und schließt für einen Moment lang die Augen. Ganz hinten siehst Du wenig später den Gastgeber des Hauses im Garten arbeiten. Jetzt tauchen Deine Hände in das kühle Schwimmbad mitten Garten ein, und Du summst mit den zwitschernden Vögeln eine leise Melodie. Da steigt Dir wieder der Geruch des frisch gebackenen Marillenkuchens in die Nase, den Gastgeberin Petra Schabel-Zehetner eigens für ihre Gäste angerichtet hat. Ein Lächeln breitet sich über Dein Gesicht. “Guten Morgen, liebe Elena”, grüßt mich Petra freundlich, als sie die Tür zur Terrasse öffnet und mich im Garten entdeckt. Meine Füße, taufrisch und glücklich vom morgendlichen Barfußgang durch den Garten, tragen mich zu ihr und dem Versprechen eines ganz und gar außergewöhnlichen Frühstückes. Es ist, meine Lieben, einer dieser Momente, in denen Ihr feststellt, dass es nichts weiter zu tun gibt. Außer im Hier und Jetzt zu sein, und zu genießen.

“Bravo! Und das verspeist’ jetzt alles?”, fragt mich meine Mama lächelnd auf die Whatsapp-Nachricht vom Frühstückstisch.

Eine gute Stunde später sitze ich immer noch beim Frühstück und versuche, die vielen Eindrücke meines zauberhaften Ausfluges nach Scheibbs, am Fuße des mächtigen Ötschers in Niederösterreich, im wahrsten Sinne des Wortes zu “verdauen”.

Vom spontanen Lesen bis spät in die Nacht (eine eigene, gut sortierte Hausbibliothek samt Bücherverleih bietet die Familie Schabl-Zehetner ihren Gästen), über den abendlichen Ausflug in die Stadt Scheibbs (selbige hat sich seit der Landesausstellung Ötscher:Reich wirklich gemausert), bis hin zum “ewig lockenden Gartenparadies“: “Mir scheint fast, die Begeisterungsstürme Eurer Gäste treiben Euch zu noch mehr hingebungsvoller Gartenarbeit, nicht wahr? Und dann die vielen, entzückenden Details … Ihr habt es tatsächlich geschafft, den fast schon elitär wirkenden, englischen Landhausgarten in eine gemütliche, niederösterreichische Gartensprache zu übersetzen – und das in einem Stil, der seinesgleichen sucht”, schließe auch ich mich den Schwärmereien der Gäste des mit vier Sonnen ausgezeichneten Betriebes an.

“Vielen Dank, liebe Elena!” Petra’s Augen glänzen, als sich mich gemeinsam mit ihrem Sohn spontan durchs ganze Haus führt.

 

Da ist das Zimmer bzw. die Ferienwohnung im obersten Stockwerk, die ich nie wieder verlassen will, so gemütlich und einladend ist sie ausgestattet. Überall finde ich teils lustige, teils liebevolle sowie auch zum Nachdenken anregende Botschaften. Die Dekoration in Haus & Garten meistert den schmalen Grat zwischen übertriebenem Kitsch und stilvollem Dekor mühelos – auch das eine Kunst. Kommt mit, ich nehm’ Euch jetzt mal kurz bei der Hand …