Heimisches Wintergemüse als Turbo-Boost

Blogartikel // 04. Feb. 2020
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Bunter Bauernladen auch im Winter

Farbige Kraftlackln´ wie blaue Erdäpfel, lila Karotten, Blaukraut, weißer Fenchel und allseits bekannte Klassiker wie Kohl- und Wurzelgemüse versorgen uns in der kalten Jahreszeit mit wichtigen, gesundheitsfördernden Stoffen. Die Wurzeln sind das Speicherorgan der Pflanzen und enthalten viele Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe.

Bei unseren Gemüsebauern gibt´s auch zum Frühling hinaus noch herrliches, frisches Wintergemüse und diverse Salatsorten – der Clou ist die richtige Lagerung! Im Bauernladen staunst du über so manche exotische Gemüsesorten wie Süßkartoffeln, Asiagemüse etc.? Mittlerweile werden diese auf unseren Feldern angebaut, ohne lange Transportwege und großenteils Bio – ein Pluspunkt für die Nachhaltigkeit! Passend zu einem Urlaub am Bauernhof Oberösterreich!

Sauerkraut – das Winter-Power-Kraut erlebt ein Revival!

Industriell hergestelltes Kraut wird pasteurisiert oder ultrahoch erhitzt, dadurch sterben die Bakterien ab und Vitamin C wird zerstört. Wer daher in den Genuss der gesundheitsfördernden Milchsäurebakterien kommen möchte, greift zu Sauerkraut frisch vom Fass! Dieses zum Verzehr nur kurz erhitzen bzw. bissfest kochen.

Weisskraut © (c)Ulrike_Leone

Karotten und Gelbe Rüben – Farbenfreude für´s Auge

Das gelb-orange Wurzelduo passt geschmacklich fast überall dazu. Als knackige Rohkost, cremige Suppe, Beilage oder im duftenden Kuchen sind den kulinarischen Variationen keine Grenzen gesetzt. Vor der Verarbeitung fachgerecht mit der Gemüsebürste kräftig schrubben!

Karottencremesuppe © Romana_Schneider-Lenz, LK OÖ

Knollensellerie

Waschen und schälen – schon ist er roh genießbar und schmeckt besonders gut in Salatkombinationen mit Äpfeln und Nüssen. Um das Braunwerden zu verhindern, wird er nach dem schneiden oder raspeln mit Zitronensaft beträufelt oder in Zitronenwasser gekocht. Kommt gern als vegetarisches Schnitzel, Püree oder Gemüsebeilage auf´s Teller!

Sellerie © (c)Anna_Armbrust

Unbekannte Pastinaken

Die eher süßlichen, aber würzigen Wurzeln mit Nussaroma sind eine Kreuzung als Petersilienwurzel und Sellerie. Obwohl meist etwas schrumpelig vom Aussehen, sind sie ein Klassiker in jeder echten Rindsuppe! Pastinaken enthalten Kümmelöl – eine gute Kombination zu blähendem Gemüse!

Pastinaken © (c)wal_172619

Mach´s wie unsere Bäuerinnen - fermentieren liegt im Trend!

Wer sich gerne mit der ältesten und einfachen Haltbarkeitsmethode einen Wintervorrat an Gemüse zulegen möchte, der fermentiert und liegt damit voll im Trend! Die milchsauer eingelegten Knollen und Wurzeln sind frei von Konservierungs- und Zusatzstoffen, leichter verdaulich und halten mit lebendigen Bakterienkulturen den Darm in Schwung – darüber freut sich deine Immunabwehr! Und dein Geschmackssinn wundert sich über die prickelnde Frische und den einzigartigen Geschmack von dichten Aromen!

Gegen Herbst-Blues: Fermentieren ist in jeder Küche möglich

Du brauchst lediglich Gemüse, Salz, Messer oder Gemüsehobel, Schüsseln, Gärgefäße und ein bisschen Zeit.

Hol´ dir Tipps und Tricks von den Seminarbäuerinnen, Infos und Termine: www.seminarbaeuerinnen-ooe.at , Tel. 050-6902-1500

Gutes Gelingen und viel Spaß! Euer Urlaub am Bauernhof Team

Gemüse gebacken, gerührt oder pürriert - schmeckt in jeder Variation lecker!