„Wir sind der letzte Hof im Tal“

Blogartikel // 09. Nov. 2017
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Wer zum Öbristhof fährt, muss erst durchs ganze Tal. Die Reise zahlt sich aber aus. Denn, dort, am letzten Hof vorm Talschluss, hat es sich die Familie Breitfuß gemütlich gemacht.

Elisabeth Breitfuß begrüßt uns an der Tür. „Habt’s eh gut hergefunden“, fragt sie. Alles kein Problem mit dem Navi. Elisabeth nimmt uns gleich mit in die Küche, wo eine Wasserkaraffe bereitsteht, in der ganz viele bunte Kräuter schwimmen. Daneben: ein Stück saftiger Kuchen. Mhm!

Die bunten Pflanzen kommen nicht von ungefähr.

Elisabeth ist ausgebildete Kräuterpädagogin und weiß ganz genau, was jede einzelne Pflanze im Glas bedeutet. Mit uns hat sie es gut gemeint: Ringelblumen, Indianernessel und Salbei machen unsere Stimmen fürs Gespräch geschmeidig. Aber nicht nur wir profitieren von Elisabeths Wissen: „Im Garten haben wir ein Kräuterbeet gebaut. Von dem können sich unsere Gäste nehmen, was sie zum Kochen brauchen.“

Bauerngarten © Matthias Gruber

Elisabeth war nicht immer eine Bäuerin, verrät sie uns. „Aber wo die Liebe hinfällt“, lacht sie. In ihrem Fall ist die Liebe nach Kleinarl gefallen – und zwar auf den Öbristhof. Dort wurde erstmal alles neu gemacht. Was genau, zeigt sie uns während einer kleinen Tour über den Hof. „Schaut mal“, sagt Elisabeth, und deutet auf den Balkon, von dem aus ein kleines Blumenmeer hinunterfließt. „Das ist mein absoluter Lieblingsblick, die Blumen und dahinter die Berge.“

Bergpanorama © Matthias Gruber

Vom Balkon aus ist es nicht weit zum Kinderspielplatz. Die Schaukeln und die Rutsche sind von einer Menge Kindern in Beschlag genommen. Daneben liegt ein abenteuerlicher Feuerplatz, der sich für lauschige Abende und Grillereien hervorragend eignet. Hier sitzt auch Rupert, Elisabeths Mann und plaudert mit Gästen. Er macht gerade eine kurze Pause vom Mähen. Die beiden Hausherren haben sich die Arbeiten fair aufgeteilt: Rupert kümmert sich um die Landwirtschaft, Elisabeth ums Vermieten. Mit rund 20 Rindern, vier Kindern und drei Ferienwohnungen wird dem Paar so wahrscheinlich nie langweilig. Hilfe am Hof bekommt Rupert, wenn er ganz viel Glück hat, von den Urlaubern selbst. „Die Kinder können bei uns am Traktor mitfahren und beim Heuen helfen, wenn sie zur passenden Zeit am Hof sind“, erzählt der Bauer. Zur Belohnung werden am Abend Marshmallows und Würstel über dem offenen Feuer im Garten gegrillt.

Barrierefrei: Damit auch wirklich alle am Öbristhof urlauben können

Was den Öbristhof ganz besonders macht? Eine der Ferienwohnungen wurde bewusst barrierefrei gestaltet. Für Elisabeth und Rupert war das eine wichtige Entscheidung. „Wir wollen, dass bei uns jeder seinen Urlaub genießen kann“, erklären die beiden. Die Ferienwohnung „Waldesruh“ ist deswegen im Erdgeschoß und per Rampe erreichbar. Insgesamt stehen drei Ferienwohnung zu Vermietung bereit, zehn Personen können ohne Probleme untergebracht werden. Das macht auch an kalten Tagen Spaß. Im Öbristhof gibt es nämlich einen Spa-Bereich, inklusive Infrarotkabine und Ruhebereich.

Tipps von Elisabeth und Rupert: Was man auf keinen Fall verpassen darf!

Der Jägersee

Der Öbristhof ist der letzte Hof im Tal. In wenigen Minuten per Auto kommt man zum malerischen Jägersee, der sich für einen gemütlichen Spaziergang besonders eignet. Highlights für Kinder: Enten füttern und Boot fahren im Sommer, Pferdeschlittenfahrt im Winter.

Der Tappenkarsee

Wer gern ein wenig weiter wandert: Der Tappenkarsee ist bekannt als einer der höchstgelegenen Gebirgsseen der Ostalpen. Auf der Alm tankt man die leeren Energiereserven mit regionaler Kost auf.