Tiefenentspannung am Landgut Moserhof – das Nachhaltige Aha-Erlebnis!

Blogartikel // 24. Feb. 2020
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Wenn Heinz Hartweger in seinem Jagdrevier auf die Pirsch geht, hält er nicht nur nach Gämsen, Hirschen und Auerhähnen Ausschau. Unterwegs auf den Bergen hoch über dem Mölltal hat er auch besondere Nadelbäume im Blick: Zirben.
uab_ktn_landgut-moserhof_jagd-am-berg © Landgut Moserhof - privat

Auf Schatzsuche in der Natur

Oberhalb von 1.800 Metern wachsen sie in den Alpen unter rauen Bedingungen. Steilem Gelände, kurzen Vegetationsphasen, Stürmen, Gewittern, Eis und Schnee – all dem trotzen sie mit großer Widerstandskraft und krallen sich mit ihren Wurzeln in den felsigen Untergrund fest. So wachsen sie langsam, aber beharrlich bis zu 200 oder 300 Jahre lang und werden dabei zwischen 20 und 25 Meter hoch. Bei Unwettern fahren nicht selten Blitze in ihre exponierten Kronen und lassen diese absterben. Am Stamm weiter unten treiben betroffene Zirben dennoch wieder aus. Irgendwann bringen starker Wind oder hohe Schneelast allerdings auch die Zähesten zu Fall.

uab_ktn_landgut-moserhof_aussicht © Landgut Moserhof - privat

Nachhaltiges Waldarbeiten

„Bei frei stehenden Exemplaren hinterlässt das eine Lücke in der Landschaft“, weiß Heinz Hartweger. „Wenn irgendwie möglich, versuche ich, sie aufzuspüren und zu bergen.“ Mitunter gilt es, Distanzen von 300 oder 400 Metern mit der Seilwinde zu überwinden und anschließend die grob zerteilten Stämme mit dem Traktor ins Tal zu bringen – eine nicht ungefährliche, mühselige Arbeit.

uab_ktn_landgut-moserhof_holzarbeiten © Landgut Moserhof - privat

Tradition trifft Moderne

Für Heinz Hartweger ist das Zirbenholz ein ganz besonderes Material. „Die vielen ätherischen Öle lassen es ebenso phänomenal wie dauerhaft duften. Außerdem sorgen sie dafür, dass die Pulsfrequenz sinkt und man besonders gut schläft“, macht er klar. „Studien als Beweis hat es früher zwar nicht gegeben, wohl aber ein intuitives Wissen. Deshalb galten Möbel oder ganze Küchen, Stuben oder Gebäude aus Zirbenholz als Statussymbol bei Bauern.“
An diese Tradition knüpft Heinz Hartweger bewusst wieder an: Am Landgut Moserhof werden die Stämme rund sechs Monate lang gelagert, getrocknet und in einer eigenen Werkstatt weiterverarbeitet. Im Fall von Möbeln passiert das aber nicht nach Schema F, sondern immer dem natürlichen Wuchs sowie der Struktur des weichen Zirbenholzes folgend.

 

uab_ktn_landgut-moserhof_holzarbeit © Landgut Moserhof - privat

Erholsamer Schlaf für Körper, Geist und Seele

„Jedes Zirbenbett ist ein Unikat, das man gerne anschaut und angreift!“ 
Ab Frühjahr 2020 wird jedes Chalet am Landgut Moserhof mit Zirbenbetten ausgestattet sein, die nachts für tiefe Entspannung sorgen.

 

uab_ktn_landgut-moserhof_zirbenzimmer © Landgut Moserhof - privat

Zirbenholz-Erlebnis

Wer wegen der positiven Auswirkungen auf die Gesundheit auch eines für zuhause haben möchte, kann das demnächst zusammen mit Heinz Hartweger bauen. Eine ausgewachsene, alte Zirbe reicht dabei für circa zehn Betten. „Geplant sind einwöchige Erlebnisangebote, bei denen unter Anleitung über mehrere Tage ein Zirbenholz-Bett entsteht. Das ist auch für Nicht-Tischler mit ein wenig Übung machbar“, so Heinz Hartweger.

uab_ktn_landgut-moserhof_vogelperspektive © Landgut Moserhof - privat
Ein ganzheitliches Zirbenholz-Erlebnis ist auf dem Landgut Moserhof bereits jetzt buchbar: Auf 1.600 Metern Meereshöhe liegt das Luxus-Chalet Moseralm, das ganz mit Zirbenholz verschalt wurde. Sobald man die Tür öffnet, sorgt ein intensiver Duft für ein Aha-Erlebnis. „Wer diese Unterkunft bucht, fühlt sich dort so wohl und entspannt, dass er gar nicht mehr weg will.“
uab_ktn_landgut-moserhof_bergchalet © Landgut Moserhof - privat

Kreislauf der Natur

Zirbenholz soll bei weiteren Baumaßnahmen deshalb eine Hauptrolle spielen. Wind und Wetter werden im Forst des Landguts Moserhof automatisch für Nachschub sorgen. Auch die Aussaat erfolgt auf natürliche Weise: Als Vorrat für den harten Winter verstecken Tannenhäher reife Kerne aus Zirben-Zapfen im Boden. Nur einen Bruchteil davon finden und fressen sie wieder. Die anderen beginnen im nächsten Frühjahr mit etwas Glück zu keimen – die Geburtsstunde der nächsten Zirben-Generation.

uab_ktn_landgut-moserhof_umgebung © LAndgut Moserhof - privat
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