Der Luxus der Ursprünglichkeit

Hofgeschichten, 01.12.2020, Angelina Tschische

Am Landgut Moserhof in Kärnten erlebt Jana gemeinsam mit ihrer Familie Erholung auf höchstem Niveau.

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Hof von oben | © Urlaub am Bauernhof Kärnten/ Daniel Gollner

#WieWirUrlauben: Der Luxus der Ursprünglichkeit

Am Landgut Moserhof in Kärnten erlebt Jana gemeinsam mit ihrer Familie Erholung auf höchstem Niveau. Ganz besonders angetan hat es ihr die Ursprünglichkeit. Die Möglichkeit, die Natur hautnah zu erleben und live mit dabei zu sein, wenn Lebensmittel produziert werden und Kunstwerke aus Naturmaterialien entstehen.

Bei Jana Zuhause tickt eine andere Uhr. Wenn sie an ihren Alltag denkt, spricht sie von Hektik, Terminen und Reizüberflutung. Trotz des Landbezuges ihres Wohnsitzes zwischen Stuttgart und Ulm, herrscht dort Unruhe. Anspannung und Überarbeitung sind keine Fremdwörter. Um aus dieser Routine auszubrechen, fährt Jana mit ihrer Familie in den Urlaub: „Am Landgut Moserhof sind die Menschen freundlich und herzlich. Hier versteht man es noch, den Moment zu genießen. Den Duft der Zirben einzuatmen und dem Rauschen des Baches zu lauschen. Und das Ganze vollkommen ohne mediale Ablenkung.“

Kleine Auszeit von einer vernetzten Welt


„Die Medien sind ein Spiel mit dem Feuer. Natürlich haben die neuen Medien auch durchaus ihre Berechtigung. Die ständige Erreichbarkeit und das Erhalten von Informationen vom anderen Ende der Welt ist jedoch eine Zerreißprobe, die bereits im Kindesalter ihren Anfang nimmt. Alles zu wissen und ständig erreichbar zu sein – ein Risiko das uns alle betrifft und die Gesellschaft zum Nachdenken bringen sollte“, ist Jana überzeugt. Doch wie können wir dieses Verlangen regulieren? Jana ist sich gewiss, dass der Grundstein bereits in der Kindheit gelegt werden muss. „Die Herausforderung in der heutigen Zeit liegt darin, zurück zu den einfachen Dingen zu kehren, Vertrauen zu schenken in die Einfachheit. Sich darauf zu fokussieren, was die Umgebung bietet, den naturnahen Kick sozusagen. Speziell für Kinder ist es nämlich essentiell, dass sie nachvollziehbare Reize miterleben und ihre eigenen Erfahrungen machen.“ Am Landgut Moserhof kann ein Gegengewicht zu dieser medialen Welt gesetzt werden. Hier sieht man zum Fenster raus und kann den Kindern beim Spielen am Teich zusehen.

Inspiration in neuen Blickwinkeln finden


Am Urlaubsziel angekommen, freut sich Jana über einen Perspektivenwechsel. Sie lässt sich inspirieren von den Dingen, die am Landgut Moserhof passieren. In den Chalets am Landgut steckt Herzblut in jedem kleinen Detail. „Das beginnt bereits bei den Gastgebern, dem Essen, der Unterkunft, oder dem Hot Pot vor der Türe. All das steht für mehr als nur Luxus. Es ist mehr als nur eine Unterbringung. Es ist einfach das Gesamtpaket, das den Urlaub hier ausmacht. Die Liebe zum Detail. Die Menschen sind einem bereits ans Herz gewachsen, man weiß wo man hinkommt und vor allem auch wem man dort begegnet. Die Gastgeberfamilie macht einen großen Teil des Urlaubsgefühls aus. Genauso wie bei den jüngsten Familienmitgliedern das Freundschaften schließen mit anderen Kindern nicht mehr wegzudenken ist“, das steht für Jana außer Zweifel.

Ehrliches Interesse und Wertschätzung

Obwohl die Kinder auch zuhause keine Spielkonsole haben und stattdessen gerne zum Spielen in die Natur gehen, ist es für sie immer wieder ein Highlight, mit Bauer Heinz hinter die Kulissen der Stallarbeit zu blicken. Aktivurlaub pur. Das gesamte Urlaubserlebnis am Landgut Moserhof ist interaktiv. Der älteste Sohn von Jana ist sogar so begeistert, dass er nächstes Jahr sein Schulpraktikum am Landgut Moserhof machen möchte, um auch die andere Seite des Hofes noch genauer kennenzulernen. Jana lässt sich auch gerne von den selbstgemachten Kunstwerken von Bauer Heinz inspirieren, die es rund um und am Hof zu finden gibt. Sie beeindrucken besonders die Feinheiten aus Holz, die überall am Hof wieder zu finden sind, denn das Naturprodukt Holz wird hier von Heinz Hartweger kreativ weiterverarbeitet.

Das Bewusstsein im Wandel

Auch die nicht so schönen Arbeiten am Bauernhof werden in Janas Familie offen thematisiert. Ihren Kindern ist bewusst, dass Tiere gegessen werden und das bis dorthin viele Arbeitsschritte der Fleischverarbeitung nötig sind. Fleisch zu essen ist auch für die Kinder etwas Besonderes, da sie wissen was dabei alles dahintersteckt. Jana selbst hingegen ist Vegetarierin. Ihr ist jedoch bewusst, dass es ohne Tiere keine Kreislaufwirtschaft geben kann. „Der Boden erhält Nährstoffe über den Mist der Tiere und auch der wirtschaftliche Aspekt darf hier nicht vergessen werden. Auch in der Ernährung muss man sich die Frage stellen ob man komplett auf tierische Produkte verzichten und sich lieber Vitamine über synthetisch hergestellte Tabletten zuführen möchte. Der Mensch ist was er isst. Natürlich ist auch viel Leid mit dabei, denn global ist vieles bereits aus dem Gleichgewicht geraten. Wälder werden gerodet um Soja anzubauen und am Ende ein billiges Schnitzel anzubieten. Daher ist es immer noch leichter mitanzusehen, wenn ein Tier respektvoll gehalten und geschlachtet wird“, davon ist Jana überzeugt. Ebenso davon, dass das Bewusstsein in Hinblick auf diese Themen bereits im Wandel ist, jedoch in Zukunft noch viel mehr passieren muss um weltweit klima- und tierfreundlich zu produzieren.

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