Pongauer Hoamfoahrkropfen

Hofküche, 10.02.2021, Martin Grünwald

Früher waren diese Krapfen in unserer Gegend beim Almabtrieb Brauch, andere Namen sind auch Schnurrauskropfn oder überoaschte (übereierte) Krapfn. Regional sind sie sehr begrenzt auf den Enns-Pongau bekannt. Eher nichts für Kalorienzähler und nur für jene, die Rosinen mögen!

60 Minuten
Zubereitung
60 Minuten
Kochzeit
mittel
Schwierigkeit
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Hoamfoahrkropfen, Krapfen, Loitzhof in Untertauern, Martin Grünwald | © Loitzhof / Martin Grünwald

Zutaten

  • 500 g
    Mehl
  • 1 TL
    Salz
  • 1/2 Würfel (21 g)
    Germ
  • 30 g
    Zucker
  • 200 ml
    Milch lauwarm
  • 50 g
    Butter (weich bis flüssig)
  • 1 cl
    Rum
  • 2 Stk.
    Eier
  • zum Backen
    Fett
  • 200 g
    Rosinen
  • 1 TL
    Zucker
  • 1 Prise
    Zimt
  • 4 cl
    Rum
  • 2-3 Stk.
    Eier
  • 1/2 TL
    Mehl
  • zum Herausbacken
    Butterschmalz

Zubereitung

Für ca. 20 Krapfen

Die Rosinen am Vortag in Rum einlegen.

Germteig zubereiten, ca. eine halbe Stunde gehen lassen. Danach einmal runterschlagen und noch einmal eine halbe Stunde gehen lassen.

Den Teig in 16 Teile teilen und schleifen. Rund ausrollen, füllen, zusammenklappen und festdrücken.

Wie Faschingskrapfen aus dem Fett herausbacken und auskühlen lassen. (Ca. 2,5 Minuten pro Seite backen - 160 Grad)
Tipp: Die erste Seite mit Deckel backen.

Butterschmalz erhitzen. Die Eier mit dem Mehl verrühren. Die Krapfen einzeln und nacheinander in das Ei tauchen, mit dem Krapfen ein Gitter ins heiße Butterschmalz spritzen, den Krapfen darauf legen, rasch umdrehen und heraus nehmen.

 

Viel Spaß und gutes Gelingen beim Nachbacken!

Martin Grünwald
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