Romantischer Schlafplatz unter den Sternen

Hofgeschichten, 06.07.2023, Urlaub am Bauernhof Oberösterreich

Auszeit in der Heimat der Romantik am Hochhubergut. Im Panoramabett schlafen Verliebte im Grünen, mit Blick auf die Sterne und einem atemberaubenden Ausblick in alle vier Viertel Oberösterreichs!

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Panoramabett am Hochhubergut in Aschach/Steyr, Nationalparkregion Kalkalpen | © Urlaub am Bauernhof Oberösterreich / Daniel Gollner

Romantischer Schlafplatz unter den Sternen

Aufwachen mit Panoramablick, gekuschelt in die warme Bettdecke, geküsst von den ersten Sonnenstrahlen und von deinem oder deiner Liebsten – dieser Traum wird am Hochhubergut wahr. Hoch oben thront der Vierkanthof in Aschach an der Steyr. Auf ihrem Bio-Bauernhof hat Familie Postlmayr ein ganz besonderes Platzerl für Verliebte geschaffen. Panoramabett und Hüttentraum versprechen eine unvergessliche Nacht unter den Sternen. 

„Man muss ein bisschen verrückt sein, wenn man solche Sachen macht. Einfallen kann so etwas sowieso nur einem Mann. Denn Männer sind Romantiker!“

Unvergessliche Nacht im Freien

Schlafen im Freien, mit Blick auf die Sterne, aber trotzdem geschützt vor Wind, Wetter und Insekten. Im Panoramabett am Hochhubergut wird dieser Traum Wirklichkeit. Hausherr Karl ist ein Romantiker. „Man muss ein bisschen verrückt sein, wenn man solche Sachen macht. Einfallen kann so etwas sowieso nur einem Mann. Denn Männer sind Romantiker!“, lacht er. Eine kreative Idee, handwerkliches Geschick und das Glück einer traumhaften Lage vereinte er im Panoramabett. Von Hand gezimmert und liebevoll dekoriert, bietet es Verliebten einen ganz privaten Rückzugsort mitten in der Natur. „Wir nennen es Auszeit in der Heimat der Romantik, abseits von Stress und Hektik, mitten im Grün der Natur“, erklärt Karl stolz. 

Das Panoramabett, teils über Monate hinweg ausgebucht, beschert Verliebten einen Paarurlaub, den sie in der Form nirgendwo anders finden. Die Ruhe und die Lage begeistern. „Wenn man unter der Linde liegt und ein Buch liest, diese Ruhe, die tut richtig weh im Kopf“, schrieb einmal eine Besucherin ins Gästebuch. Tagsüber reicht der Blick in alle vier Viertel Oberösterreichs: Traunviertel, Innviertel, Hausruckviertel und Mühlviertel. Bei klarer Sicht fügen sich die Silhouetten des Reichraminger Hintergebirges im Nationalpark Kalkalpen pittoresk in das 360°-Panorama ein. „Selbst, wenn es regnet, blitzt und donnert, sind die Gäste überwältigt davon, so ein Naturspektakel draußen erleben zu können“, sagt Karl.

Hüttentraum als weitere Rückzugsmöglichkeit für Paare

Die hohe Nachfrage und der volle Terminkalender veranlassten Karl dazu, dem Ganzen noch eins drauf zu setzen. Für jene, die zwar in einzigartigem Ambiente draußen schlafen möchten, jedoch geschützt durch mehr als transparente Plexiglas-Wände, haben Karl und seine Frau Helene ein weiteres Idyll geschaffen: den Hüttentraum. In der Blockhütte etwas abseits des Bauernhauses finden Gäste ein gemütliches Doppelbett, kuschelige Decken und eine Sitzgelegenheit für zwei. Die atemberaubende Aussicht durch die liebevoll gestalteten Fenster macht alles Weitere sowieso überflüssig. Es gibt kaum einen besseren Ort, um bei einem Glas selbstgemachtem Cider den Sonnenuntergang zu genießen und auf die Liebe anzustoßen.

Im Hüttenbuch verewigen sich die Gäste von Familie Postlmayr. Die positiven und oft emotionalen Rückmeldungen zu lesen, macht glücklich: „Dieses Feedback, diese Energie, die dir die Gäste geben – das ist sehr positiv“, schwärmt Karl. Und wenn die Gäste hinaus auf die Wiese gehen, sich in das weiche Gras legen und sagen: „Nur so kann das Paradies aussehen!“ – dann wissen die Gastgeber: Wir sind am richtigen Weg. 

Tipp: Kommt Mitte August, wenn eine Sternschnuppe die nächste jagt. 

Nachhaltigkeit als Leitprinzip fürs Leben und Arbeiten

Wie lässt sich die bäuerliche Tradition mit modernen Trends in Einklang bringen? Diese Frage stellten sich Bäuerin Helene und Bauer Karl schon vor Jahren. Aus dem einst klassischen Milchviehbetrieb machten sie ein nachhaltiges Urlaubsparadies. Die Viehzucht wurde eingestellt, die Landwirtschaft auf Bio umgestellt. Das Ackerland wird heute biologisch in Dammkultur bewirtschaftet. Weizen, Getreide, Mais und Ackerbohnen gedeihen auf den Feldern. Die restlichen Grünflächen dienen der Heuernte. Ein Windrad, Solarpaneele und eine große Photovoltaikanlage samt Stromspeicher versorgen das Hochhubergut und seine Gäste mit Energie. Ein energieautarker Bauernhof. Für Familie Postlmayr ist es das größte Gut, unabhängig zu sein. Karl erzählt: „Meine Frau und ich sind 20 Jahre gegen den Strom geschwommen. Wir wurden vielerorts dafür belächelt, aber letztlich hat es funktioniert. Wir stehen hinter dem, was wir tun und das zu 100 Prozent. Sich treiben lassen, das kann schließlich jeder.“

Die nächste Generation, Elisabeth und Christoph, geht diesen Weg weiter. Am Frühstücksbuffet findet sich kein Plastik, sondern Milchprodukte werden in wiederbefüllbaren Gläsern von Produzenten aus der Region bezogen. Die Zimmer und Ferienwohnungen werden chemiefrei gereinigt. Am Hof gibt es eine E-Ladestation für Autos und Fahrräder, betrieben mit dem eigenen Strom aus der PV-Anlage. „Die Nachhaltigkeit ist für uns so wichtig, weil wir uns als Gäste auf der Erde sehen. Die Natur ist nicht für uns da, sondern sie ist ein Teil von uns“, sagt Elisabeth. Als Eltern von zwei Kindern wollen sie diese Lebenseinstellung weitergeben. Als Gastgeber wollen sie ihre Gäste dazu motivieren, umweltschonend durchs Leben zu gehen. „Unsere Gäste sollen mit dem Gedanken nach Hause gehen: ‚Ok, was können wir auch noch machen?‘ Darum geht es uns.“

Dieses ganzheitliche Engagement wurde 2021 mit dem österreichweiten Innovationspreis von Urlaub am Bauernhof belohnt. Familie Postlmayr ist damit aber noch lange nicht am Ziel angelangt: „Das gemeinsame Ziel ist, morgen noch ein bisschen nachhaltiger zu sein als heute“, teilt Elisabeth ihre Überzeugung. Der Weg dorthin besteht aus vielen kleinen Schritten. Das Wichtigste ist nur, loszugehen.

 „Die Nachhaltigkeit ist für uns so wichtig, weil wir uns als Gäste auf der Erde sehen. Die Natur ist nicht für uns da, sondern sie ist ein Teil von uns.“

Hofnachfolger Elisabeth und Christoph

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