Corona-Infoseite
Aktuelle Informationen für Mitgliedsbetriebe aus OÖ

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Aktuelle Informationen für Mitgliedsbetriebe aus OÖ

Hier findet ihr relevante Informationen und Links rund um die Gästebeherbergung in Zeiten der COVID-19-Pandemie.

Zuletzt aktualisiert: 20. Oktober 2021

Hinweis: Diese Seite bietet einen Überblick über geltende Maßnahmen und wird regelmäßig aktualisiert. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit - für verbindliche Informationen bitte die offiziellen Webseiten der jeweiligen Institution beachten. Links dazu finden sich im Text.

https://www.sichere-gastfreundschaft.at/beherbergung/

Aktuelle Richtlinien für die Gästebeherbergung

Gültig ab 15. September 2021 - Ausblick auf Winter 2021/22

Nach der Öffnung mit 19. Mai 2021 gelten derzeit in der Beherbergung und Gastronomie folgende Regeln:

  • Jeder Betrieb braucht eine COVID-19-Beauftragten und muss ein COVID-19-Präventionskonzept erstellen und umsetzen.
  • Gäste müssen einen 3-G-Nachweis (geimpft, genesen, getestet) vorlegen und zur raschen Kontaktpersonen-Nachverfolgung registriert werden. (Die Verpflichtung zur Vorlage eines Nachweises gilt für Personen ab 12 Jahren.) Der Nachweis muss immer gültig sein, wenn Dienstleistungen des Betriebes (z.B. Verpflegungsleistungen, Wellnessbereich) genutzt werden.
  • Hinweise zu Tests:
    • Antigen-Tests sind 24 Stunden gültig
    • PCR-Tests sind 72 Stunden gültig
    • Ab Corona-ICU-Belegung (Auslastung der Intensivstationen) von 15% sind die Wohnzimmertests als Eintrittsnachweis nicht mehr zulässig. 
    • Ab Corona-ICU-Belegung (Auslastung der Intensivstationen) von 20% gelten als Eintrittsnachweise ausschließlich die Impfung, der Genesenheitsstatus oder ein PCR-Test. Antigen-Tests sind dann nicht mehr gültig.
    • Die Auslastung der Intensivstationen ist hier abrufbar: Hospitalisierungen - AGES Dashboard COVID19
  • Keine Maskenpflicht in Innenräumen für Gäste, wenn sie geimpft, getestet oder genesen sind (3G Nachweis).
  • Keine Maskenpflicht in Innenräumen für Beschäftigte, wenn sie geimpft, getestet oder genesen sind (3G Nachweis). Wenn kein Nachweis erbracht wird, ist eine FFP2-Maske zu tragen.
  • Selbstbedienung ist zulässig, wenn geeignete Hygienemaßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos gesetzt werden (z.B. Desinfektionsmittelspender am Buffet).
  • Keine Sperrstunde
  • Kein Mindestabstand
  • Keine Höchstgrenze für Gästegruppen
  • In einer gemeinsamen Wohneinheit können auch Personen aus mehreren Haushalten untergebracht werden.


Weitere Details auf der Seite des Ministeriums

 

Grüner Pass

Seit 18. Juni können Vermieterinnen und Vermieter mit der Anwendung "GreenCheck" schnell und einfach mit dem Smartphone überprüfen, ob Gäste getestet, geimpft oder genesen sind. Die GreenCheck Anwendung ist die digitale Lösung, um eine fälschungssichere Zutrittskontrolle zu ermöglichen.

Wenn ein QR-Code über diese Web-Anwendung mit der Handykamera gescannt wird, wird durch die Farbe Grün angezeigt, ob ein Gast zum Eintritt berechtigt ist und damit eines der "3 G" erfüllt. Der EU-konforme QR-Code befindet sich auf dem Zertifikat, das jede Person mit Test, Impfung oder Antikörper-/Genesungsnachweis bekommt.

 

Testprogramm für Mitarbeitende im Tourismus

Zum Schutz von Mitarbeitern und Gästen wird das Testprogramm „Sichere Gastfreundschaft“ verlängert (PCR Tests 1xWoche).

 

Hinweis zu Wintertourismus (Seilbahnen)

Es muss in jedem Fall eine FFP2-Maske in geschlossenen oder abdeckbaren Fahrbetriebsmitteln (Gondeln, Kabinen, abdeckbaren Sesselliften) sowie in geschlossenen Räumen der dazugehörigen Stationen getragen werden.

Ab Saisonstart 15. November 2021 gilt die 3-G-Regel: Der Nachweis soll beim Ticketverkauf kontrolliert werden. Bei Mehrtages- und Saisonkarten erfolgt eine Freischaltung für die Dauer des jeweiligen Nachweises.
 

COVID-19-Hygienerichtlinien

Jeder Betrieb muss lt. Verordnung ein COVID-19-Hygiene- und Präventionskonzept erstellen und eine/n COVID-19-Beauftragte/n ernennen.

Wie muss ein COVID-19-Hygiene- und Präventionskonzept aussehen?

Dazu gibt es in der Verordnung keine formalen Vorgaben. Speziell für kleine, nicht gewerbliche Betriebe dient die obige Vorlage. Wenn ihr euch mit diesem Fragebogen beschäftigt (auch wenn evtl. nicht jede Frage beantwortet werden kann), ist dies ausreichend.

Diese Vorlage wurde speziell für kleine Beherbergungsbetriebe ausgearbeitet. Es genügt, dieses Dokument genau durchzulesen, auszudrucken und zu bestätigen, dass diese Maßnahmen zur Vorbeugung von COVID-19-Infektionen getroffen und eingehalten werden. Es wird empfohlen, den Ausdruck für evtl. Kontrollen aufzubewahren.

Hier ein Video mit Erklärungen

Hier die Infos kurz zusammengefasst

Was ist ein/e COVID-19-Beauftragte/r lt. Verordnung?

Dies muss im Fall von nicht gewerblichen Betrieben eine Person sein, die mit dem Haus und mit der Region vertraut ist und sich mit dem Thema Prävention (Vorbeugung) bzw. Hygiene beschäftigt hat (z.B. mithilfe der obigen Vorlage). Dafür ist für kleine Betriebe keine Ausbildung oder Ähnliches erforderlich.

Was tun bei einem COVID-19-Fall im Betrieb?

Maßnahmen bei COVID-19-Krankheitsfällen im Betrieb

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus hat einen Leitfaden zum Umgang mit COVID-19-Verdachtsfällen oder Krankheitsfällen in Beherbergungsbetrieben ausgearbeitet. Bei genaueren Fragen bitte an die zuständige BH bzw. das Magistrat wenden. Gewerbliche Betriebe können auch die WKO kontaktieren.

Förderungen & Finanzielles

Stand: 26. Juli 2021

Die Frist zur Antragstellung für den Ausfallsbonus für die Zeiträume November 2020 bis April 2021 war bis 31. Juli 2021.

Für die Monate Mai und Juni 2021 ist der Antrag bis zum 15. des drittfolgenden Monats zu beantragen.

Mehr Infos zum Ausfallsbonus für UaB-Betriebe

Antragstellung:


Ausfallsbonus und Härtefallfonds sind kombinierbar. Detaillierte Informationen in der Ausfüllhilfe/Merkblatt der eAMA.

Ausfallsbonus für November und/oder Dezember 2020 wird nicht gewährt, wenn bereits ein Umsatzersatz für die Monate gewährt wurde. 

 

Stand: 26. Juli 2021

Beim Härtefallfonds Land- und Forstwirtschaft können Anträge für jeden der 15 förderbaren Betrachtungszeiträume ab 16. März 2020 gestellt werden. Genauere Informationen zum Härtefallfonds auf LK Online

Antragstellung:

  • gewerbliche Betriebe: über WKO
  • landwirtschaftliche Betriebe: über eAMA
  • Antragsfrist war der 31. Juli 2021

 

Noch Fragen? Unsere LK-Beraterinnen Johanna Stummer (johanna.stummer@lk-ooe.at) und Irmgard Seiringer (irmgard.seiringer@lk-ooe.at) beantworten sie euch gerne!

Zwei führende Fachleute zu Förderungsfragen gaben in einem Webinar über die Antragstellung und mögliche Abgrenzungen und Kombinationen der verfügbaren Corona-Förderungen Auskunft (Mag. Marion Böck, Expertin für Sozial- und Steuerpolitik in der LK Österreich und Mag. Johannes Piegger, Experte für Steuer- und Unternehmensrecht in der LK Tirol).

Hier das Webinar zum Nachschauen

Die Folien des Webinars stehen hier zur Verfügung:

Teil 1 - Mag. Marion Böck
Teil 2 - Mag. Johannes Piegger

Stand: 25. November 2020

Die Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen, Getränke und Beherbergungsleistungen auf 5% gilt bis Jahresende 2021. Von der Steuersenkung umfasst sind gewerbliche Beherbergung, Pensionen aber auch Privatzimmervermietungen, Vermietung von Ferienwohnungen und Camping.

Aktuelle Informationen des Bundesministeriums für Tourismus hier

Konkrete Auswirkungen auf Urlaub am Bauernhof (Informationen von Juni 2020):

  • Pauschalierte Betriebe, die keine USt abführen: Es bleibt beim Durchschnittssatz von 10% (bzw 13% bei Rechnungen an Unternehmen), hier besteht kein Änderungsbedarf.
  • Gewerbliche Betriebe und nicht-gewerbliche Betriebe, die freiwillig für die sog. Regelbesteuerung optiert haben und damit USt abführen: Bei allen Rechnungen ab 1. Juli 2020 ist der geänderte USt-Satz von 5% auszuweisen (dies kann auch händisch gemacht werden).
  • Ob und in welchem Umfang die Steuerersparnis an Kundinnen und Kunden weitergegeben wird, ist die freie Entscheidung des Betriebes. Ein Gast hat keinen Rechtsanspruch auf Preisminderung auf Grund dieser Abgabensenkung. (Anmerkung: § 7 im Preisgesetz "Verpflichtung zur Weitergabe von Abgabensenkungen" wird in diesem Fall nicht angewendet).


Weitere Informationen über die Steuersenkung und Auswirkungen auf Registrierkassen (Bundesministerium für Finanzen)

Stand: 15. Februar 2021

Für Ferienwohnungen, die an Gäste vermietet werden, kann die GIS-Meldung für die Dauer eines behördlichen Betretungsverbotes ruhend gestellt werden. Dies ist im Nachhinein möglich und es erfolgt eine Gutschrift bzw. wird der Betrag von der nächsten GIS-Rechnung abgezogen.

Voraussetzungen:

  • Bei ganzjähriger Vermietung kann die Ruhestellung für die 4 Monate November und Dezember 2020 sowie Jänner und Februar 2021 beantragt werden.
  • Bei ganzjähriger Vermietung mit einigen wenigen angemeldeten Schließ-Monaten ist der GIS die aktuelle Situation schriftlich darzulegen und der konkrete Fall wird individuell entschieden. 
  • Beispiel: Wenn in den Vorjahren gegenüber der GIS jeweils der November als „Monat ohne Vermietung“ gemeldet wurde, dann kann für das Kalenderjahr 2020 nur noch der Monat Dezember als „zusätzlicher Schließmonat“ (auf Grund des behördlichen Betretungsverbots) für eine Befreiung von den GIS-Gebühren geltend gemacht werden. 
  • Falls in den betreffenden Monaten Gäste „aus beruflichen Gründen“ (das ist einer der Ausnahmegründe für das Betretungsverbot) aufgenommen wurden, so kann dieser Monat nicht für eine GIS-Befreiung geltend gemacht werden.
  • Bei alleiniger Vermietung während der Sommersaison ist eine GIS-Befreiung nicht möglich, da die Unterkünfte im Sommer 2020 geöffnet waren.

 

Vorgehensweise:

  • E-Mail an kundenservice@gis.at
  • Nennung der Teilnehmernummer und Schilderung des Sachverhalts → Betriebsschließung wegen Corona
  • Die 10-stellige Teilnehmernummer ist auf der Rundfunkgebührenvorschreibung, der GIS Original-Zahlungsanweisung oder auf der Transaktionszeile des Kontoauszugs ersichtlich. Unter Angabe von Namen, Anschrift und Geburtsdatum bzw. Firmennummer wird die Teilnehmernummer auch telefonisch oder schriftlich von der GIS mitgeteilt.

 

Es können natürlich nur die GIS-Gebühren des Beherbergungsbetriebs ausgesetzt werden, nicht die für den Privatbereich (d.h. die Privatzimmervermietung in Form von Zimmer/Frühstück ist nicht betroffen, da diese für ihre vermieteten Zimmer ihre private GIS-Lizenz nutzen).

Du hast noch Fragen? Kontaktiere uns!

Petra Weilguny | © Urlaub am Bauernhof Oberösterreich / Antje Wolm
Petra Weilguny
Position
Geschäftsführung
Verband
Urlaub am Bauernhof Oberösterreich