Dem Himmel so nah

Almgeschichten, 17.02.2021, Astrid Steinbrecher-Raitmayr

Hoch oben, mitten in herrlicher Natur, umgeben von Wäldern in der Ferne und Wiesen vor der Tür, können Körper, Geist und Seele aufatmen, entspannen und jeglichen Stress hinter sich lassen. Über das nachhaltige Heilpotenzial der Almen.

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Blick auf Hügel in der Steiermark mit zwei Personen im Vordergrund  | © Urlaub am Bauernhof Steiermark / Daniel Gollner

Allein schon der Blick auf die Berggipfel, das viele Grün rundum und das reine Quellenwasser wirken beruhigend und friedvoll, wecken Glücksgefühle, tiefe Dankbarkeit und Wohlbefinden. Eindrücke, die uns zu den Ursprüngen und im Inneren zu uns selbst führen. Denn Wald und Wiese samt frischer, klarer Luft und einer natürlichen Geräuschkulisse sind wahre Medizin für uns – zu jeder Zeit verfügbar und für jeden zugänglich.

Dass eine naturbelassene Landschaft, wie wir sie auf der Alm vorfinden, etliche positive Effekte auf unsere Gesundheit hat, ist auch wissenschaftlich belegt. So werden Menschen im grünen Umfeld schneller gesund, fühlen sich erholter und schlafen besser. Die Natur und der Fernblick wirken entschleunigend, die gute Luft stärkt und vitalisiert, die Leistugsfähigkeit des Immunsystems nimmt ebenso zu wie die Lebensfreude. Das spürt jeder, der eine Almhütte besucht und hier eine Zeit lang verbringt, ganz genau.

In der Almhütte Wiedhupf in der Steiermark auf 1.150 m Seehöhe kann man nicht nur ganzjährig die Seele baumeln lassen, sondern von der luxuriösen Hütte aus die einzigartige Flora und Fauna entdecken. Von der herrlichen Sonnenterrasse hat man einen ausgezeichneten Panoramablick über das Katschtal bis hin zu den Niederen Tauern. Für Kinder gibt es einen Spielbereich, für alle Gäste Wohnkomfort auf höchstem Niveau. An diesem besonderen Kraftplatz kann man wieder richtig entspannen und zur Ruhe finden. Im malerischen Metnitztal, liegt auf 1.100 m die urige, dreistöckige Preisöxlhütte mit herrlicher Sicht auf die Gurktaler Alpen. 1998 erbaut, besticht sie mit wunderschöner Holzeinrichtung, drei Kachelöfen und vier Schlafzimmern und bietet Wohlfühlurlaub vom Feinsten. Auf der Tiroler Friedlach-Hütte wiederum liegt den Gästen (bis zu zehn Personen) die herrliche Zillertaler Bergwelt zu Füßen. Nach einem Saunabesuch kann man hier auf der Relaxliege das famose Bergpanorama genießen, die Kühe auf der Weide und die Greifvögel am Himmel beobachten oder sich morgens über die pfeifenden Murmeltiere erfreuen.

Allein schon der Blick auf die Berggipfel, das viele Grün rundum und das reine Quellenwasser wirken beruhigend und friedvoll, wecken Glücksgefühle, tiefe Dankbarkeit und Wohlbefinden.

Heilsamer Genuss

„Waldbaden“ alias „Shirin Yoku“ ist eine in Japan längst anerkannte Maßnahme zur gesundheitlichen Prävention, die mittlerweile auch in Europa breites Interesse weckt. Dabei geht es schlicht darum, bewusst Zeit im Wald zu verbringen und dort tief ein- und auszuatmen. Eine multifaktorielle Interaktion mit der Natur sozusagen, bei der man wertvolle Terpene und ätherische Stoffe aufnimmt, die Stresshormone Adrenalin und Cortisol abbaut und die Zellen des Immunsystems aktiviert. Die genannten Pflanzenstoffe regen den Körper auch dazu an, verstärkt „Killerzellen“ zu produzieren, die gegen Krebs wirken.

Auf jeden Fall hat Waldbaden mit Achtsamkeit zu tun und wirkt ebenso ganzheitlich wie nachhaltig. Das funktioniert übrigens auch ohne Bäume, solange man sich in einer naturbelassenen Landschaft aufhält. Eine solche umgibt alle „Urlaub am Bauernhof“-Almen, z. B. auch die Grubenbauer Almhütte in den Kärntner Nockbergen. Die heilsamen Naturstoffe, vor allem Almheu und Zirbe, wachsen hier direkt vor der Tür. Die Gäste schlafen in originalen Zirbenbetten, können auf Wunsch echte Zirbenpolster für Zuhause erwerben und ein Entspannungsbad in der Lärchenholz-Badewanne genießen. Damit tut man Körper, Geist und Seele gleichsam gut.

Astrid Steinbrecher-Raitmayr
Journalistin / PR / Corporate Publishing , 10 Artikel
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